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ausarbeiten wollte, aber durch die schon 178» sich erhebenden Stürmedaran verhindert wurde, »sieb bei seinen eigenen Arbeite» stehen,und erwartete ruhig den AuSgang der öffentliche» Angelegenheiten,an denen er übrigens nicht den geringsten Anth-il nahm. Zwarraubte ihm die Revolution einen Lbetl seines Einkommens; alleiner ertrug diesen Verlust mit williger Gelassenheit. Am 20. August179z wurde er von einin Officianren hei der Nationalbiblivthek desAristokralismus beschuldigt, und am 2. September verhaftet, je-doch noch an dem nämlichen Lage durch die Bemühungen seinerFreunde, und besonders der verwitweten Eboisem, welche stets seineGönnen» geblieben war, wieder in Freiheit gesetzt. Der Vorfallhalte aber auftßeine vhnedieß schon schwächliche Gesundheit die nach-theiligsten Folgen. Als der Oberbiblivlhekar der Nationalbibliothe?,der berüchtigte Carra, am zr. Oktober 1793 guillviinirt wordenwar, trug mau ihm diese Stelle an: er lehnte sie aper ab, um seinenoch wenigen Lebenstage ruhig zuzubringen, die er am zo. April179;, mir dem Ruhme eines durchaus rechtschaffenen Mannes,beschloß. Sein Neffe, den er von der früheste» Jugend au mir allerSorgfalt erzogen hat, ist
Barthelemy (Kranz), welcher, nachdem er sich der diploma-mischen Laufbahn gewidmet, und schon unter der königliche. Re-gierung mehrere Gesandtschaften an answärtiae Höfe als Sekretärbegleitet hatte, zur Adschließvna des Friedens mir Frankreich undPreußen im 1 .179z nach Bafel abgeschickt wurde: ein Geschäft, wel-ches er am z. April desselben Jahrs mit Glück beendigte, und seit-dem als Fränkischer Botschafter bei der Schweiz in Basel blieb.Allein im I. »797 rüste ibn ein höherer Posten in s. in Vaterlandzurück. Man hatte ibn nämlich mit izg Stimmen ini Rache derAlten an die Stelle Latourneurs zum Mitgliede im vollziehendenDirektorium gewählt. Alle Parteien waren mit dieser Wahl zufrie-den, und schon wurden Anstalten gemacht, um den künftigen Direk-tor mit allem Pomp einzuholen. Der bescheidene Barthelemy ver-mied aber dieses Gepränge, und kam in aller Stille in Pans an.Indessen erfuhr er auch hier das Schicksal so vieler Anderer: er wurdeam 4. September (97) anetirt, und mir Pickegrü und andern Pro-scrlbirten nach Rocheforl und von da nach Cayenne deportirt. Nachkurzer Seit wußte er jedoch mit 6 andern uu^ seinem treuen Kammer-diener Le Tellier, der ibn nickt verlassen, vnd lieber das Erikmit seinem Herrn getheilt hatte, zu entfliehen, worauf er uack Eng-land kam, -und bald darauf, da die Revolufton vom i 8 . Brümair«eintrat, einer der ersten ward, welche wieder zurückgerufen wurden.Bald ernannte man ihn nun auch zum Senator.
Barkbvlvmäer, sind e-.ne Societät von Weltgeistllchen inBaiern. Sie haben ihren Namen von Barrbolvmäus Holz Häuser,einem Priester zu Jngolstadt. der sie im Jabre rügo errichtete. VieleWeltvriester sind diesem Institute beigetreten, welches sich noch inBaiern erbält. Sie beschäftigen sich mit der Erzielmng junger Leuteund haben Kostgänger. Kinder und Jünglinge, die kein Vermögenhaben, erziehen sie umsonst, lassen sie studiren und prvmoviren, wo-für ihnen diese nichts schuldig find, als die Pflicht: wenn sie in guteUmstände kommen, gegen ihre Wohlthäter Dankbarkeit zu erweisen.Die Bartholomäer tragen lange Röcke und eine Binde vm den Leib.
Bartolozzi, Franz, einer der größten und berühmtestes Ku-pferstecher, geb. zu Florenz 1730, wo er die Ieicherikuust det tzug-