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fort, Feretti und andern erlernte. In Venedig (wo er besonder-auch in dem Hause des Dichters Grafen Gozzi, da er vorzüglichgut Guitarre spielte, sehr oft zubrachte) bei seinem Lehrer, Wagner,in Florenz und Mailand atzte er eine Menge andächtiger Vorstellun-gen.; ging dann um das I. 1745 nach London, wo sein Ruhm, daer hier die ansehnlichsten Unterstützungen und Aufmunterungen sand,bald hoher und hoher stieg, und feine Blätter endlich so allgemeingesucht wurden, daß eine vollständige Sammlung derselben bis aufroco Pfund Sterl. bezahlt wurde. Auch ward ihm die Stelle einesköniglichen Kupferstechers, so wie ein Platz in der königlichen Aka-demie der Künste zu London zu Theil. Auch 40 Jahre blieb erin London, und nur die letzte Zeit ging er, man weiß nicht, auSwelchen Gründen, nach Portugal, wo er im I. 1807 zu Lissabonnoch von dem Prinz Regenten beu ChristuS-Orden erhielt. ,,Bar-to loz zi--dies Urtheil findet man schon in Hrn. von Archen holztritt. Annalen von 178Y — ist einer der größten und fleißigstenKünstler, gleich vortrefflich in mehreren Manieren, und im Zeich-nen so geübt., daß nicht selten die Mangel des incorpecten Gemäldes,nach welchem er arbeitet, unter seiner Behandlung im Kupfersticheverschwinden, oder wenigstens gemildert erscheinen. Durch die großeAnzahl seiner Zöglinge verdient er mit Recht der Stifter der Engli-schen Kupferschnle genannt zu werden.'^ Ausgemalt ist es wohl,daß der Geist der Originale von keinem Künstler so wieder gegebenwird, als von ihm. Geschmack und Genie findet sich in allen seinenWerken, und sein Grabstichel verbindet mit Richtigkeit der Zeichnungzugleich die höchste Zartheit der Ausführung. Eines seiner vorzüg- >liebsten Werke ist der Tod des LordChatam, nach Copley, wovon !schon vor 20 Jahren ein guter Abdruck mit 150 Thlr. bezahlt wurde; >eines der lieblichsten seine »nst eiillä. >
Basalt, eine Steinart, die sich wie Eisen schmelzen läßt und Isäulenförmig gewachsen ist. Man findet diese Stewart vorzüglich i» >Frankreich, Böhmen, Schweden, und namentlich auch bei Stolpcn ^in Sachsen. !
Bascha, Baschy, Basch, der, ein Vorsteher, ein Oberer; !ein Ehrentitel, der bei den Türken jedem Soldaten zukommt, undden fast alle Türken einander geben, weil sie sich alle als Soldatenbetrachten.
Baschkiren oder Baschkurt, die, sind eine Völkerschaftin Rußland, im Orenburgischen Gouvernement, und zwar im südli-chen Theile des Uralschen Gebirges, und der mahometanischen Reli-gion zugethan. Ihr Hauptgewerbe ist Jagd, Vieh - und Bienen-zucht, und als Waffen haben sie Pfeile, Bogen und Lanzen,; wenigehaben Feuergewehr und Säbel. Ein Lieblingstrauk von ihnen, deraus qegohuer Pferde- oderKameelmilch bereitet wird, heißt KumüßEhemals zogen sie unter Anführung eigner Fürsten im südlichenSibirien umher; setzten sich aber nachher, von den sibirischen Cha-nen befeindet, in ihren jetzigen, obrngedachten Gegenden fest; brei-teten sich am Wolga - und Uralfluffe aus, begaben sich unter die Ober-herrschaft des kasanischen Cbauats, und dann, als dieser Sraat zer-stört wurde, unter den Russischen Zepter. An den 1774 von P»-aatschew (s. dies. Art.) angestifteten Unruhen nahmen sie, zu Em-pörungen ohnehin geneigt, stärken Antheil, wurden aber, da sieschon 1770 auf 27,000 Familien angewachsen waren, sehr vermindert.
Pgsfhvtp (Johann Bernhard) «in überaus geistvoller Mann