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von einer rastlosen Thätigkeit und von den größten Verdiensten umDeutschlands Aufklärung. Vorzüglich wird er wegen seiner Bemü-hungen um die Erziehung, auf welche wichtige Sache er zuerst auf-merksam machte, in Deutschland unvergeßlich I'I.ibcn, wenn auchsein zu rasch-S Feuer uud fein zu großer Egoismus stm gesch ckterzum Erfinden als zum Ausführen machten. Er wurde 172z zuHamburg geboren, wo sein Vater Perükenmacber war. dessen stren-ger Aucht er entlief, und zu einem Holsteinischen Landphvficus alsBedienter ging. Sein Vat-.r brachte ihn udoch aus die Johanuis-schule zurück. Hierauf besuchte er sas Gymnasium '» Hamburg (woer sich zum unordeutiichen Leben gewöhnt Haber soll) ging nach Leip-zig, ward dann Hofmeister im Holstein ssckcn, 1755 Professor derMoral nnd schönen Wiff nscha ten zu Sorce, und wurde 1761 vondem Dälst'chcn Hefe an das Gymnasium zu A'tona versetzt. , ImJabr t7S§ veranlaßte ibu wayrschinl'ch Rcusseaus Emil sich demErziehung sqejchäfte zu widmen; und er brachte einen Vorschuß vonlüc,>so Thastrn zur Herausgabe eines ElementarbuchS zusammen,wovon er 1770 den ersten Theil herausgab. Im I. 1771 berieflbu der Fürst von Dessau zur Verbesserung seiner Schulen nach Des-sau, wo er 177410.» berühmtes Philanthropin errichtete. Aus Man-gel an Unterstübnng gab er dasselbe au Campen ab, mußte es aberwieder üd.rnchmen bis er sich 0778 aufs neue davon loofaate, ohnejedoch das Interesse dafür zu verlieren. Run wollte er in Dessau inRuhe leben, welche >edoch durch Str, itigkeiten mit Wolken und«ndire Unannehmlichkeit!» oft unterbrochen wurde. Er starb znMagdeburg 1780. Er bat viele philosophische, pädagogische, auchtheologische Schriften beransgeaeben.
Basel. Hauptstadt im Canton des NamenS. ist die größteStadt in der Schweiz. Einwohmrzabl 15,000, Au den Merkwür-digkeiten gehört das AeughauS, Münster, die 1459 gestiftete Uni-versität, das Gvmnastum, mehrere Bibliotheken, Kunst - und Ratura-liensammlungen; die Gesellschaft zur Beförderung und Aufmunterungdes Guten uno GememnüLlgen; die Deutsche Bibelgesellschaft (dieBibeln werden mit stehenden Lettern gedruckt uns bei jeder Auflagean 1000 Eremvl. an Arme vertheilt); an sehn stehe Manufakturen,besonders tn Band und feinen Papiere». Man zeigt hier auch denToetentauz, em Hold ein zugeschriebenes Gemälde. — Ueber denRhein ,'ührt eine 715 Rhein. Fuß lauge Brucke. Eigen ist es, daßhier die Uhren eine Stunde früher schlagen als anderwärts. Ehe-mals war Basel eine Reichsstadt, trat aber 1501 in den SchweizerBund. Von 1451—1444 ist das berühmte Concilium hier gehaltenworden. Am 5. April >795 wurde hier zwischen der FranzösischenRepublik uud Preußen der sogenannte Baseler Friede zwischenBiktbelemvundHardenderg abgeschlossen, welchen späterhinmehrere andere Beschlüsse mit andern Staaten wie mit Spanien nach-folgten.
die. In den ersten Jahrhunderten Rpms war dieBasllica ein prächtiges öffentliches Gebäude welches der Figur nachein längliches Viereck bildete, mit Säulen und Staruen ausgeschmückt,und zum Gebrauch snr die Gerichte und Handelsleute bestimmt war:7-eim Art von Börse. Diese Basilicaö baute man auf die öffentli-chen Platze, d. r. auf die Fora. Endlich ist der Name Basilieg auch«uf die christlichen Kirchen übergegangen, uud zwar, wie ina,, glaubt,