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diesen das Glück noch ungünstiger. General Beaulieu gehört, trotzseiner Unfälle in Italien, unter die achrungswertheften Generale.
Beaumarchais, Peter August Earon von, geboren zu Parisden 24. Jan. 1732, Sohn eines Uhrmachers. Seine Leidenschaft zurMusik und besonders zu der Harfe machten, daß er den Mechanischder Pedale zu vervollkommen suchte. Sein Talent brachte ihn zu denPrinzessinnen, Töchtern Ludwigs XV. als Lehrmeister in der Musik,was den Grund zu seinem Glucke legte. Er verlor zwei Frauen undgewann drei beträchtliche Prozesse. Die Münster Maurepas und Ver-gennes gebrauchten ihn in einigen politischen Angelegenheiten. Aufseinen Vorschlag nahm man den Plan einer Dampfmaschine zur Pari-ser Wasserleitung an. Nach Voltaires Tode kaufte er dessen ganzeManuskripte an sich und errichtete, da ihm der Druck derselben i«Frankreich verweigert wurde, eine ansehnliche Buchdruckerei zu Kebl,wo er es dahin brachte, jenem großen Manne ein typogravhischeSDenkmal, würdig seines Ruhms, zu errichten. In derselben Anstaltließ er auch einige andere, namentlich 2 - 3 - Rousseaus Werke drucken.Um eben diese Aeit warfen die Nordamerikanischen Provinzen das Jochder Engländer ab; Beaumarchais machte für sie vorrheilbafre Speku-lationen , in deren Interesse er reiche Kapitalisten zoa: brachte Fondsun» Schiffe zusammen und schickte ihnen Waffen und andere Unter-stützung ; dadurch gelangte er zu einem ansehnlichen Vermögen. Da-mals ließ er ein prächtiges Haus in der Vorstadt St. Amoi'.e bauen,und wollte auf seine Kosten eine Brücke über die Seine führen lasse»,als die Revolution seine Plane vereitelte. Kurz darauf ward er Mit-glied der ersten Gemeine von Paris. 1742 hatte er mit dem Kriegs-minister einen Vertrag geschloffen, 60000 Stück Flinten, die er ausHolland kommen lassen wollte, zu liefern, hatte aber, unqeachtet eineSVorschusses von 500,000 Franken, nicht eine einzige geliefert: er wur- -de daher eingezogen, und saß kurz vor dem Septembergemetzei noch inder Abtei. Der Schutz Manuels verschaffte ibm seine Freiheit wieder-Lecointre erneuerte einige Monate daraus die Anklage, aber Beau-marchais hatte sich schon nach England geflüchtet. Nach dem y. Thet- 'midor (27. Jul. 1794) kehrte er wieder nach Paris zurück, und suchtedie Trümmern seines ehemaligen Vermögens wieder zu sammeln. Den,7ten Mai 1799 endete ein Blutsturz sein Leben, das em Geinisavon Ereignissen aller Art gewesen war. Beaumarchais bat der Bulmeeinige Dramen der neuesten Gattung, eine Oper und etliche Lustspielegeschenkt. 1. VuHsnis. Drama. 1767. 2. t.es ä«ux smis. Drama.1770. Z- Te Larbisr äs Sovill«. Lustspiel. I77Z. 4. b-o rr>»ri,g»
äs ViZaro. Lustspiel. 1785 - 5> Tarsro. Oper. 6. lbs mere soupabl«-Drama. 1797. Alle diese Stücke sind auch auf der deutschen Bühnebekannt, «nd wir erinnern uns eines so lebhaften Enthusiasmus fürFigaro, daß auch unsre Damen Kopfzeuqe » l» ri^Lro und dSuLsnns trugen. In Paris war dieser Enthusiasmus so groß, da»das Stück mehr als hundert Mal nach einander aufgeführt werde, der jBühne zoo 000 und dem Versass- r 80,000 Livres eintrug. Wie n-e-:nig auch ein enthusiastischer Beifall bisweilen für den wahren Wertnbeweisen mag, so sezt er docv immer eine gewisse Auszeichnung un» >neue Behandlung voraus; entzückt aber ein Werk auch lange nachhernoch, wenn die Neuheit ihm keinen Reitz mehr verleibt, so um? eswohl wesentlichere Verdienste haben, und dieß ist bei Figaros Hoch-zeit gewiß der Fall. Seine Denkschriften in den Prozesse» gegenKornmann, Jalcvö la Blache und Goeöniann verdienen hier auch