Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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besonders angeführt zu werden. Hierdurch erregte Beaumarchaiszuerst nicht, bloß die Theilnahme von ganz Frankreich, sondern des,,, ganze» gebildeten Europa. — Er verlor die beiden ersten Processe betA dem Parlament Maupeau, er ward für bürgerlich ehrlos erklärt, ja'!? er stand auf dem Punkte, von dem Henker gebrandmarkt zu wer-s? den. — Allein obschon ein anderer Gerichtshof diese Urtheile wieder"7 kasstrte, so war dieß doch sein kleinster Triumph. Die öffentlicheMeinung, die er in ganz Europa zu erregen gewußt hatte, feiertes'i für ihn diesen Triumph; ein Prinz von Geblür, Conti, »ahm ihnA öffentlich in Schutz, und ganz Paris wetteiferte, ihn zu ehren und zulvtpreisen. 2 » der That sind eben diese seine IVIäinoir-s als Mei-sterstücke der Darstellungskunst, als ein Schatz von Satyre, Witz,P des feinsten dialektischen Scharfsinns, des naivsten Komischen zu be-"h trachten, voll beständiger Abwechselung, immer regen Lebens, undeines Feuers, das sich jedem Leser mittheilt. — Sie haben dadurchE alles Anziehende eines geistreichen Romans. Auch gewann er dieKerzen durch die Episode seiner Reise nach Spanien, die uns durch^ Gölhes Trauerspiel, Clavigo, bekannt ist, denn der darin auftretendeBeaumarchais ist derselbe, von dem wir hier sprechen, und alles, waS^ Gvthe den Beaumarchais in seinem Stücke in der ersten Ausam-mnkunft zu Clavigo sagen läßt, ist fast wörtlich aus jenen Me-Moiren genommen. — Ein geistreicher Mann sagte bei ihrer Ersetzet»nmig: wenn Beaumarchais die Hälfte meines Vermögens verlangt,vod mir im Weigerungsfälle mit einem Mämoirs droht, so werdeich ihm gleich die Forderung zugestehen. —

^ In der That wird man nicht leicht ein so interessantes Lebe»finden, als das von Beaumarchais, denn Geist, Charakter und Um-stände find hier so eigen, daß man mit gleicher Wahrscheinlichkeit»0» der einen Seite ein Ungeheuer und ein Gewebe von Abscheu-l» lichtesten, als von der andern einen Märtyrer des Guten -und Wah-'k- re» und ein rastlos edles Streben in ihm darstellen kann, und dießalle« in so eigenthümlichen Gesichtspunkten, daß dadurch der feinste'k' Scharfsinn des Psychologen und das moralische Urtheil des Mensche»äk nur um so mehr Reiz zur Untersuchung und Entscheidung erhält,s" Bea urepaire war Französischer Kommandant in

s« Der du», als i?y2 die Preußen unter dem Herzog von Brauschweig

»e diese Stadt aufforderten. Als in einem gehaltenen Kriegsrathe dieüe Uebergabe der Stadt beschlossen wurde , und er dieselbe nicht biater-ls- treiben konnte, so erschoß er sich in der Versammlung. Diese beroi»sche That erweckte allgemeine Begeisterung.

. Becassine, die Wasserschnepfe, ein gesprenkelter Wasservogek>>r mir langen Beinen und kurzem Schwänze,uk ! Beccaria (Cäsar Bvnesana, Marquis von), geb. zu MailandI' ^ I 7 Z 5 . ist der Verfasser des wegen seines, edcln Zwecks und seinesa» ^ glücklichen Einflusses merkwürdigen Buchs über Verbrechen undStrafen, indem er mildere Grundsätze des peinlichen Recbts ein-^ ^ zuxrägen sich bemüht. C. F. Hommel hat dasselbe mit Anmerkun-» Deutsch herausgegeben. In seinem 21. Jabre entwickelte die»b > Lektüre der T-secie, kerssnn«» von Montesquieu in ihm seine>ek > natürlichen Anlagen für das Skudium der Philosophie. Nach seinemes eigenen Geständnisse belebten ihn besonders drei heftige Gefühle:ch' Aebe für das Ansehen der Wissenschaften Liebe für Freiheit undM Mirleiden gegen bas Elend der Menschen, als Sklaven so vieler

och Irrthümer und Vorurtheste, «ud b«rguf haben auch alle seine Echrif-

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