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ten Bezug. Die bohr Achtung, die er genoß, sein weit verbreiteterRuf zog ihm noch viele Feinde und Verfolgungen zu. Er verdientnicht bloß als Schriftsteller, sondern auch als Mensch die größteAchtung, den» er war ein treuer Freund, ein guter Sohn, ein zärt-licher Gatte und ein uneigennütziger Menschenfreund. Ein Schlag-puß endigte im November >7yz sein gemeinnütziges Leben-
Beccaria (Johann Baptist«), geb. den z. Oktober 1716 zuMondvvi, ging 1732 »ach Rom, wo er studirte, und dann den Auf-trag erhielt, Grammatik und Rhetorik zu lehren; aber zu gleicherZeit studirte er mit einem sehr glücklichen Erfolge Mathematik. Hier-auf wurde er öffentlicher Lebrer der Philosophie zu Palermo, unddann zu Rom, und erregte an beiden Orten viele Aufmerksamkeit.Er wurde daher 7748 von dem Könige von Sardinien, KarlEmanml,als Professor der Physik an die Universität in Turin berufen. Zu ebender Zeit erregte die Elektricität durch Franklins, Dalibordsund Delors Versuche sehr vieles Aufsehen, und der neue Professorgab ein Buch über die natürliche und künstliche Elektricität heraus,es führt den Titelt llell- «Isttrioiomc» »alii-als «<t artik»i»Io. Tu-rin. 4. Hierdurch setzte er Franklins Theorie in ein Helles Licbt,denn die Versuche, die dieses Werk über die atmosphärischeElektricität enthält, sind so zahlreich und mannigfaltig, daß Priest-ley in seiner Geschichte der Elektricität davon bevaup-tet, daß Beccaria's Arbeiten alle andere weit überträfen, die vorund nach ihm über' diesen Gegenstand unternommen worden wäre«.Die Akademie» in London und Bologna nahmen ihn zu ihrem Mit-glied« auf. Er schrieb noch eine große Menge Schriften über diesen Ge-genstand, die alle ein hohes Interesse besiskn. Franklin schätzte 1 b«sehr, und er veranstaltete von einem seiner Werke, das den Tirel bar:Dell' elecrricismo srcitiLisle, und im I. 1772 erschien, eine C«g-lische Uebersetzung. Da sein Geist si» immer mit seiner Wissenschaftbeschäftigte, so ließ er sich oft kleine Vernachlässigungen des Wohl-standes zu Schulden kommen, wodurch er aber keineswegs die allge-meine Achtung verminderte, in der er stand. Er starb den 27. Ma>178t.
Becher (Johann Joachim), berühmt als Verfasser der erste«Theorie der Chemie, wurde zu Spcyer 1623 geboren. Er verlorseinen Vater sehr frühzeitig, und war genöthigt, durch Unterrichtsich und seine Familie zu erhalten. Doch überwanden sein Eifer undseine großen Anlagen alle Hindernisse, und er erlangte sehr großeKenntnisse in der Medicin, Physik, Chemie und selbst in der Poli-tik, und so wurde er von vielen Fürsten gesucht, so daß er »a» u»dnach Professor in Mainz, kaiserlicher Hofratb in Wien und ersterLeibarzt des Kurfürsten von Baien, wurde. In Wien, wo er zukErricdtnng einiger Manufakturen gerathen und das Projekt zu einerIndischen Compagnie entworfen hatte, fiel er in Ungnade, b-'Msich nach Mainz, München, Würzburg, Harlein und andern Städ-ten, und endigte iü85 sein unruhiges Leben i» London. Ek hatteviele Feinde, «vd man beschuldigte ihn nicht ganz mit Unrecht derCharletanerie; dock, ist sein Verdienst um die Chemie bleibend , dieer erst zu einer besondern Wissenschaft erhob. Seine Schriften st"»meistens Lateinisch geschrieben, erregten zu jener Zeit lehr vielesAufsehen, und rückten den Standpunkt dieser Wissenschaften bedeu-tend vor. , ,
Becken, da-, rst euie am untern Theile des Unterleibes b«