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chang über die Kometen, in der er bewies, daß sie weder Vorbedeu-tungen, noch Vorläufer von Unglücksfällen wären» und ferner eigBuch m.t dem Titel: D« U«rovvicks wssrvlä (die bezanberte Welt),in dem er die abergläubischen Meinungen über die Macht böser Gei-ster, ihren Einfluß auf dle Menschen, über Hexen u. a. m. angreift.Diese Schrift setzte alle Federn in Bewegung. Er trug selbst daraufan, daß man sie vor der Synode untersuchen möchte, und schriebeine Apologie dieses Buchs, aber dixse verwarf die Meinungen diesesWerks nnd entsetzte ihn seines Predigeramcs. Becker starb den 11.Juni iüy8, ohne daß er wieder ein Ämr erhalten hatte.
Beckmann (Johann), der safl gz Jakre Professor in Göttin-nen war, wurde zu Hopa 1739 geboren. Sein Vater war Steuep«innehmer und Postmeister in diesem Städtchen, und beschäftigtesich nebenbei mit der Bearbeitung eines kleine» Grundstücks, unddieses scheint seinem Sohne Liede für ine Feldwirthschaft eingeflößt zuHaben. Doch verlor er seinen Vater in einem Älter von sieben Jah-ren, und verdankte seine ganze Erziehung seiner Mutter, die ihn inseinem fünfzehnten Jahre anf die Schule in Stäbe schickte uud derbesondern Leitung des Rektors Gehlen übergab. Er wurde zumPrediger bestimmt, und begab sich zur Vollendung seines Studiums1759 »ach Göttingen. Hier änderte er aber vielleicht auf HollmannsMath, oder durch den Unterricht der Mathematiker Kastner und To-bias Mayer veranlaßt, seinen vorgefaßten Entschluß, und wendeteseine ganze Aufmerkiamkeit guf Naturwissenschaften, und deren nütz-liche Anwendung anfdie bürgerliche nnd Staats-Oekonomie. Er ver-lor im Jahre 1762 seine Mutter, und da er nun aller Hülfsqueileu,weiter fortjustudiren beraubt war, so nahm er den Antrag des Geo-graphen Busching an, die Stelle eines Professors der Physik undNaturgeschichte am lutherischen Gymnasium iu Petersburg anzutreten.Da aber Busching Petersburg verließ, so legte auch Beckmannseine Stelle nieder, nnd machte eine Reise nach Schweden um sich«ine genaue Kenntniß der dortigen Bergwerke und ihrer Bearbeitungzu verschaffen. In Upsal yiachke er die Bekanntschaft mjt Sinne',Hielt sich hier eine läng re Zeit auf, und b-nutzte den Umgang undUnterricht dieses großen Naturforschers. Auf Büschings Empfehlungwurde er 1766 zum Professor in Göttingen ernannt, gab hier meh-rere Werke über Nakurwissenscbast uud Landwirlhschaft heraus,? undbrachte letztere zuerst in eine wissenschaftliche Form. Sein großerRuf zog viele Stuiftrende nach Göttingen uud beförderte das Anse-hen dieser berühmten Universität. Er starb am z. Februar 18H,nachdem er Mitglied fast aller gelehrten Gesellschaften Deutschlandsund der nördlichen Länder geworden war. Er war nichr nur ein gro-ßer Gelehrter, sondern ein in jeder Hinsicht liebenswürdiger Mann.Seine Frau war die Tochrer seines Lehrehs und Freundes Hollmann,die ihn nur wenige Wochen überlebte, und zwei Kinder, einen Svbnund eine Tochter, die Zwillinge waren, gebar.
Bedeckter Weg, in der Kriegswissenscbaft, der Gang außerder Festung um den Graben, der mit einer in das Feld sich verlie-renden Brustwehr, welche das Glacis geneunt wird, bedeckt ist.
Bedlain (Engl.), das Tollhaus, ein berühmtes Hospital fürWahnwitzige in Lvnovn. Man findet darin gegen zweihundert Zim-mer oder Zellen für die UnglückliLcn; Arme werden umsonst auf-genommen.
Beduinen, die; Araber, welche theils in Arabien selbst, theil»