Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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auch in daraff' gränzenden Ländern hekumschwekftn; eine höchst arm-selige Lebensart fuhren, und in Slämnie abgetheilt sind, in deren je-dem eine oder mehrere vorzüglich angesehene Familien sind, derenGlieder (welche Schechs oder Schicks genannt werden) sich dasRecht anmaßen, den Reisenden Geschenke und Weggcld abzufordern.Die Stämme, die in der Nachbarschaft der Türkei wohnen, habe«von den Türken mancherlei Feindseligkeiten zu erfahren-

Beefsteak (Cngl. sprich: Bihffrik), ein kleines, gewöhnlichetwa sechs Zoll langes, vier Zoll breites und zwei Zoll dickes StückOchsenfleisch, von dem alles Fett weggeschnitten ist , welches auf ei-nem glühenden Roste in der größten Schnelligkeit gebraten und ge-meiniglich mit Kartoffeln gegessen wird. Es ist das gewöhnlichsteAbendessen der Engländer und Holländer, und es wird eine großeKunst darin gesetzt, gute Beefst-aks machen zn können. Man halt sienur bann für-gute, wenn eigentlich bloß die äußerste Oberfläche durchden Rost gebraten worden und denn Durchschneiden der rothe Safedes Fleisches herausriunt- Man nimmt die heften Theile des Ochsen-fleisches dazu. '

' Beelzebub, Megenfnrst, der Beiname des oberste» Teufel».

Beethoven (Loais von), einer der genialsten Tonkünstier un-serer Zeit, geb. zn Bonn 177-2 ein Sobn des Tenoristen an der kur-sürstlichen Kapelle dasrlbste S»vn in seinem eilften Jahre hatte erdie Fertigkeit iw Klavierspieler, so. weit gebracht;, daß er Sebastia«Bache wohlremperittes Klavier spielte; im dreizehnten schon sich seineSonaten -elbst kompon'.rte, und nun bei so vielem Talente von demdamaligen Kurfürsten von Eoln so ausgezeichnet wurde daß dieserihn 17Y2 auf seine Kosten nach Wien zu Haydn reisen ließ, um sichin der Setzknnst zu -vervollkommnen. Nach ewiger Zeit- — ung. fahrI7yg oder 17-5 -^ entschloß er sich, nun ganz in Wien zn blechen,wo er denn auch bis setzt noch sich aufhält. — Nach Mozart habensich vielleicht die Deutschen — wenigstens was Instrumental-Musikbetrifft — keines Ihm so nahen Genies wieder zu erfreuen gehabt,als m Beethoven.. Diese Fülle, diese N-nheit, dieser Reichthuman Ideen, diese Kunst, Mit welcher er alle seine Kompositionen durch-führt, sind ist der That bewundcrnswerth, obgleich man nicht i«Abrede seyn kann, daß er sich vom Fluge seiner Fantasie biswei-len zn sehr verleiten läßt und seine- Zuhörer in oft unverständ-liche Regionen hinführt. Am meisten entdeckt man sein großes Ge-nie in den vielstimmigen Arbeiten, besonders zu Sinfonien, die jetzt-mehr bekannt werden , und wovon vorzüglich eine große charakteristi-sche Sinfonie (silikonin srolCL) sich auszeichnet, und in seinen Kla-»ierconccrks. Auch für die die Singmusik hat er geschrieben; dochscheint diese, und namentlich die Oper, nicht so ganz den Crwartun-gen entsprochen zn haben. die man darüber harre.

Befruchtung. Jeder orgauisirte Körper wird von andernihm ähnlichen erzeugt. Dieß gilt vom Thier - und Pflanzenreiche.—Zur Fortpflanzung und Erzeugung seines Geschlechts erhielt redekorganische Körper eigen dazu bestimmte Theile, welche man Jeu-ßungs- »nd Befruchtn»gs - Werkzeuge nennt. Sie sindeben so verschieden, als bewundernswürdig, und bezwecken, daß derbefruchtende Stoff oder Samen mit dem zn befruchtenden Keimein Berührung gebracht wird, und dieß Geschäft, durch welches dievrganisirten Wesen diese Befruchtung bewirken, nennt mau Begat-tn» g. Ls liegt ein großes Geheimniß in diesem für die Erhaltung