Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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der organischen Schöpfung so wichtigen Geschäfte. Bei den Menscheni»-s Häugthieren geschi/bt nach allgemeiner Annähme die Befruch-tung dadurch, daß sim ein oder mebrere Bläschen, die den erstenK im des jungen Geschöpfs entdalten, aus dem weiblichen Eicrstcckeloereißen und durch die Muttertrvmpete in die Gebärmutter getriebenwerden wo die Berührung der befruchtenden Substanz Mit demK >.me vor sich geht. Wie nun aus dem befruchtenden Keime durchallmälige Ausbildung die Krucht entstehe? ist eine der schwerstenFragen, die wohl Niemand genüglich beantworten wird. Diebekannte Cvolukions- oder Entwicklungs-Hypothese, nach welcherangenommen wird, daß alle neuenkftebende organische Wesen schonvon der ersten Schöpfung an völlig bereitet gewesen und so in denAellern gelegen, scheint die Sache anfangs zu erklären, aber beinäherer Beleuchtung finden sich große Zweifel. Nach jener Theorieliegen die K ime. wie eben gesagt, in der Mutter vorrärhig, bis siesich durch die befruchtende Substanz einwickeln. Wäre dieß, woherder Fall daß Kinder bei Menschen und Thieren dem Vater so ähn-lich leben? und warum erzeugen Neger und Weiße einen Mittel-schlag? Woher die Bastarde bei Befruchtung von ungleichen Gattun-gen? die sowohl Aehnlichkeit vom Vater als der Mutter haben?Demnach bleibt überhanpt genommen die Vorstellung, daß die neu-entstehenden vrgamsirten K.-rper durch allmälige Ausbildungen her-vorgebracht werden. unserm Erkeunrnißvermögen und selbst den Re-ge n aller pliilowphischcn Naturforschung weit angemessener, als dieLchre von der Entwicklung. Zu Folge dieser Hypothese — denn s«können wir sie wohl immer noch nennen — nimmt man an, daß derZeugungsstoff der Aeltcrn, der an sich ungeformr ist, wenn er z»kreckten Zeit und unter erforderlichen Umständen an den Ort seinerBestimmung gelangt, für eine in demselben nun zweckmäßig wir-kende Lebenekrakt, nämlich den Bildungstrieb, zuerst empfänglichwirk», Kraft dessen bei der Empfängniß die allmälige Ausbildung er-folgt. Durch die bestimmte zweckmäßige Wirksamkeit des Btlkungs-triedes in den bestimmten dafür empfänglichen Stoffen wird nun dieeben so bestimmte Form und der Habitus aller einzelnen Gattungenvon vrganisirken Körpern erhalten. D:e Befruchtung der Gewächst,fo glich ihre Erzeugung, geschieht auf eine ähnliche Art, wie bei de»Thieren. Die Gewächse haben nämlich männliche und weibliche Ke-swlechtsglieder, die sich mit bloßen Augen sehen und unterscheidenlassen, roch sind diese Theile weit häufiger in Einem Körper zu fin-den, als bei thierischen. Der nämliche Samenstaub wird in eigene»hierzu bestimmten Gefäßen (den Staubbeuteln) bereitet und auf-bewahrt. Sein feinster Theil dringt durch die in dem weibliche»GeichlechtStlnile, der Narbe, befindliche Oeffnung, durch denGriffel oder Gtaubiveg zu dem Eierstock oder Frucht-knoten, und befruchtet die darin liegenden Keime oder Eier ausein Mal.

Beg, der; so beißt ein Türkischer Beamter, deren mehrereunter einem Begier beg stehen, welches eigentlich ein Fürst oderHerr der Herren heißt. Dieser ist ein Türkischer Hofbeawter, wel-cher als Statthalter und Pascha von drei Roßschweifen über einegroße Landschaft gesetzt ist, nnd verschiedene Sangiacs, Begs, Aga»und mehrere geringere Beamten unter sich hat. , . .

Begehr ungsvermögen. In der Seelenlehre ein HA--vermögen der Seele, welches den Willen und Widerwillen, die M-