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und feinem Geschmack. — Oft versiebt man darunter einenleichten Menschen, der zu lebe» und sich zu benehmen weiß,aber kein ernsthaftes Geschäft treibt. Belletrist, einer, der bisschönen Wissenschaften Nebt und sich damit beschäftigt; belletristi-sche Schrisrcn, die aus dem Facl-e der schönen Wisstnschaftcn sind»Gedichte, Schauspiele, Romane, lrsllo, leer-es, die schönestWissenschaften uud Künste, z. B. Poesie, Malerei, Musik u. dgl. m.
Lel-sr-g«, der zweite Stock eiueS Hauses von unten auf,als der vorzüglichste. ^
Beleuchtung, die, heißt in der Malerei die Art und Weise,.in welcher sich das Licht über die Gegenstände eines Gemaldcß ver?drecket. Es ist dieselbe von der angenommenen Tages- oder IahreSszeit, Witterung u. s. f. abhängig, und ein wichtiges Mittel d s ma-lerischen Ausdrucks, da die Gegenstände ein ganz anderes An>eheügewinnen, wenn sie anleine andere Art beleuchtet werden. '
Belgier, die, die Niederländer.
Belgrad, oder Griechisch-Weißcnburg, eine Stadt und Fe-stung an dem Ausammenstuß der Donau uud der Sau in Servien.Sie besteht aus dem Lbcrschioß, aus der Stadt, aus der Wasserstadl«nd aus der Raitzensiadt. Es ist die Gränze von Ungarn uud derLürkei, und gehört zur letzter». Belgrad, das zwischen 25 bis50,000 Einwohner und rg Moscheen hat, ist vielen wichtigen Bela-gerungen und Eroberungen ausgesetzt gewesen: im I. 1522 wurdees von Svliman ll., ib88 von den Kaiserlichen unb iüyo wiedervon Heu Türken erobert. 1717 »ahm Prinz Eugen den Ort, woer denn auch im Paffarvwitzer Frieden 1715 beim Kaiser blieb, bisim I. »7Zy die nu» sehr stark befestigte Stadr von den Lürkcy bela-gert , und diesen auch ohne Eroberung abgetreten wurde. Laud 0 ubelagerte sie neuerlich (178Y) wieder und nahm sie auf Cap'ckulation,worauf sie aber i?si beim Frieden wieder zurückgegeben wurde. Beidem Aufstaus der Servier gegen die Pforte bemächtigten sich dieseder Stadt und Festung Belgrah und behielten sie in ihrem Besiss-S. Servien.
Belial, war bei den Hebräern der Höllenfürst, was bH denGriechen Pluto war. " '
Belisar, einer der größten Helden seiner Zeit, sehte unter derRegierung des Kaisers Inst inian, der den Talenten, der Treue«nd den Siegen Views großen Mannes, den größten Theil desGlanzes seiner Regierung verdankte. Er war in Tbraci-n aus einerunbekannten Familie entsprossen uud dienre anfangs unter der Leib-wache des Kaisers, der ihm aber bald ein Cvmmandv über cloe Armee'»on 25,000 Mann an der Persischen Gränze gab, und hier gelanges ibm vurch seine Klugheit im 2 - 5Zv eine P-rsifche Armee von40,000 Mann gänzlich zu Ichlagen. Die Unruhen von zwei Part ien,die sich die Grünen uud Blauen nannten und große Verheerungen inKvnstanrinopel anrichteten, setzten 532 das Leben und die HerrschaftdeSIustinian in die größte Gefahr, denn schon harten sie denHvpariuszum Kaiser gewählt, aber Belisar mir einet kleinenZahl treuer Anhänger stellte die alte Rüde wieder her. Der Kaiser,»ab ihm nun aus Dankbarkeit den Befehl über eine große Armee, bienach Afrika segelte, um dem Könige der Vandale» Gc linier seinReich zu entreißen und er landete zzz fünf Tagereisen weit VSn Kar-thago, begleitet von seiner Frau Antonina, die dnrck ihre 2 »tMen«l>d Ausschweifungen sehr bekannt ist, aber dennoch über ihrer» Gc-