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gleitete ibn in diesem Kriege. Im I. 7748 belohnte der König'selneVerdienste dadurch, daß er ihn zum Herzog und Pair des ^chserdob; erwürbe ins Ministerium aufgenommen, wo er das Kriegs«departement erhielt, und straffte bei dem Militär eine Menge Miß-bräuche av, vergrößerte und verschönerte die Mititärichule, und er-richtete einen Verdienstorden. Metz erhielt durch ihn eine Wadrriür.Dieser Man», der als General, Minister und Famrlienvarer sichRuhm und Achtung erworben harre, starb den 26. Jan. 176 t, nach-dem er schon alle seine Kinder verloren hatte.
Bellerovbon (Myihol.) Wegen einer Mordthat floh Belle-rophon znm Prorrns, König von Argos, welcher ihm, durch einenfalschen Verdacht gereitzt (den ibm seine Gemahlin Antea selbst widerBellervphon beigebracht, gegen den sie eine zärtliche Neignna faßtetohne dieselbe erwiedert zu sehen), den ersten Anlaß zn seinen Helden-thaten gab. Die Rechte der Gastfreundschaft waren dem Proteuszu heilig, als daher den Bellcropbvn selbst hätte todten sollen; erschickte ihn daher mit einem Briefe nach Lycien zu AnreenS Vater,Jobates, und trug diesem auf, ihn zu rächen. Zehn Tage verengen,ehe Jobates diesen Brief lag, während welcher Zeit sich Belleropbonbei ihm sehr beliebt gemacht batte. Den Briefen seines Schwieger-sohns zu Folge trug er dem Bellervphon auf, die seuersveiende Chi-inära, mit dem Kopfe des Löwens, dem Leib der Ziege und demSchweif des Drachens, zu erlegen. Bellervphon kämpfte aus den Lüf-ten mit derselben: der Kampf war fürchterlich; aber er überwand fiepund befreite das Land glücklich von der Plage, mit der es bisher heim-!gesucht worden war. Nach diesem bekriegte ersuch einige Feinde desLvcifchen Königs; und jetzt erkannte Jobates, daß . der Held ausgöttlichem Geschlechte sey (Bellcrophon war des Sisyphns Enkel, undselbst ein Urenkel des Deukalion und ein Sohn des Aevlus), ver-mählte ihm seine Tochter, und theilte sein Reich mit ihm. Als aberBellervphon in der Folge, voll stolzer Freude über ferne Siege, sichmit dem geflügelten Pegasus in die Lüste schwang und sich dem Sitzder Götter nähern wollte, so stach eine Bremse das Pferd, und Bel-jerophon stürzte herunter.
Belling (Wilhelm Sebastian), Preußischer Generallieutenant,zeichnete sich unter den Truppen Friedrichs II. sehr aus. Mit eini-gen Bataillonen Rekruten und zehn Schwadronen Reiterei wußte erim ganzen siebenjährigen Kriege die Bewegungen der SchwedischenArmee zu verhindern und sie mit glücklichem Erfolge zu necken. DieHusaren von Belling waren besonders sebr gefürchtet. Wegen seinerFreundlichkeit und seines einfachen aber sehr lebhaften Wesens wurdeer von seinen Soldaten sehr geliebt und von seinem Könige geschätzt.Weiler sebr klein, und durch das Pferd, das er gewöhnlich ritt,sehr kenntlich war, so schössen die Feinde, immer auf ihn, aber niegelang es ihnen, ihn nur zu zwingen, das Pferd zn ivechselu. Erstarb i?yy zu Stolpe. '
Be Ilona (Mythol.), die Schwester/ nach Einigen auch die Ge->mahlin des Mars, den sie in den Krieg begleitete; »aber man in ihr >
die Göttin des Krieges verehrte. Auf den alten Denkmälern, auf !.
welchen sie erscheint, ist es sehr schwer, sie von der Minerva zu un- >
terscheiden. BeU 0 na (welche von Einigen auch für die Wagenlen-kerin des Mars ausgegeben wird, auf dessen Wagen sie vorn siebtund die Pferde mit blutiger Geißel forttreibt) tst eigentlich ein von >der Minerva» Mij. verschiedenes Wesen; denn in ihr erkennt man