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Diesen Berabshrer erfand Dr. Johann Christian Lehmann, Profes-sor der Physik zu Leip;iq. — Rcrglach ter ist ein Maß, dreiundeine Halde Eile, oder sieben Leipziger Fuß lang.
Berg blau, eine feine blaue Farbe, die aus dem Lasursteinebereitet wird. Berg grün, eine feine grüne Farbe, die aus demCement-Wasser gewonnen wird.
Bergeii, die Hauptstadt im Königreich Norwegen, 27° 7' 2Z"L. 60°2z' 40" B. an einem Meerbusen der Nordsee, Waag ge-nannt, ist die ansehnlichste Stadt Norwegens; 18.080 Einwohner,eine Lateinische Schule, harmonische Akademie, nützliche Gesellschaft,Naturalienkabinet, Realschule (8sir>in-iriiim kUcisrivianun,), Juk-ker- und Fay-nce-Fabrik, wichtiger Handel mit Bretern, Masten,Latten, Brennholz, Theer Thran, gedörrten Fischen, Häuten rc.—Sie liegt am Ende eines Meerbusen, der tief ins Land hineingeht,und ist übrigens auf allen Seiten mit hoben, kahlen und steilen Fel-sen eingeschlossen. Durch diese Lage hat sie den Vortheil eines gutenHafens und einer starke» Schisskahrt, aber zn Lande kann man sienur mit großer Beschwerde erreichen. — Holländer, Engländer undScbw'den kommen bäusig hierher, bringen alles mit, was Schwedenbedarf, und nehmen dagegen die oben erwähnten Landesprodukte wie-der mit. Der Ursprung des hiesigen Handels rührt von der Hansaher, die hier 1445 Comptoire anlegte und Paekhäuser baute.
Berget (Daniel), ein ausgezeichneter Kupferstecher iindZeich-ner, geb. zu Berlin 1744, wo er auch seit 1787 bei der dasigen Aka-demie als Rector und Professor stand, und sein Leben im JabreI8W beschloß. Theils von seinem Vater, Friedrich Gottlieb, tbcilsvon G. F. Schmidt unterrichtet, mußte er zwar anfangs meistensnur für seinen Unrerbalt sorgen und für Buchhändler arbeiten; indes-sen hatte er sehr viel Leichte? in se-ner Manier, und da er sehr vielnach Cbvdvwiecky für die Almanache stach, so machte er sich baldrühmlichst bekannt und beliebt, und seine Arbeiten überstiegen amEnde die Tausend. Auch erhalt er im Jahre 1800 für sein Blatt!Seidlitz in der Schlacht bei Roß räch, vom Russischen Kai-ser eine goldene Dost zum Geschenk. Indessen wird doch der Toddes Generals Schwerin für sein Meisterwerk gehalten.
vei-ßdr«, eigcntsich eine Schäferin, bedeutet aber eine gewisseArt gepolsterter Ruhesitze, deren Sehne man zurückschlagen, so wieman ein «n den Füßen befinrliches Bret in die Hohe machen kann,um bequem darauf liegen zu können.
Berghem (Nikolaus), einer der berühmtesten Maler der Nie-derländischen Schul-, war 1S24 zu Harlem geboren. Sein Vater,Peter van Härlem war ein sebr Mittelmäßiger Künstler, und gab sei-nem Sohn- den ersten Unterricht in der Malerei, der aber dann un-ter d-m geschicktesten Meistern lebte, besonders unter van Goyevund Wenir. Man erzäblr, daß er einst von seinem Vater verfolgt,in die Werkstakte des van Goyen geflohen sey, der sich auch bemübkhabe, ihn zu schützen, und gerufen: Berg - hem (verbergt ihn),«nd diewS sey die Veranlassung feines neuen Namens gewesen, dener nun auch behielt. Die glücklichen Anlagen dieses jungen Mensche«entwickelte« sich sehr ichnell. und er erlangte bald einen Ruf. Liebefür seine Kunst, und weil man seine Arbeiten suchte, waren Veran-lassung, daß er ganz außerordentlich fleißig arbeitete; aber bierznkam noch der Geiz seiner Frau, die ihn ganz beherrschte, ihm keinenAugenblick Ruhe keß, und sich alles Geldes bemächtigte, das er»"-