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Fcldzug, wurde dem Marschall vor, Coigny vorgestellt, von diesemals Gecretair in Dienste-genommen und Ludwig XV. empfohlen,der U>n zum Schatzmeister der Dragoner und seinem Bibliothekar inCbvisy ernannte. Im Jahre 1771 verlor er durch einem SchlazstußGedächtniß und Jdeeuverbindung und blieb in diesem Zustande bis anseinen Tod. Unter den gefälligen Dichtern der Freude und des Le-bensgenusses Frankreichs, verdient Bernard stets mit Achtung, ge-nannt zu werden. Im Jahre 17Z7 brachte er die Oper Castor undPollnr auf die Bühne, welche von Kennern als Meisterstück lyri-scher Dramatik gepriesen wird. Ramean's Musik trug noch mehrzu jenem allgemeinen Beifalle bei. Früher gearbeitet, allein erst 1722herausgegeben, ist sein Gedicht: Phr 0 sine und Melidvr, mvier Gesängen, welches ebenfalls großes Lob erhielt. Nach seinemTode, allein seinen Freunden schon früher mitgetheilt, erschien: Lr,ä-Limsr. in welcher er zwar dem Ovid felgte, jedoch ohne sich skla-visch an ihn z« binden. Einige meinen: dies Gedicht stelle mehr eineKunst znverführen als zu lieben dar, richtiger ist vielleicht derAusoruck: eine Kunst zu genieße», denn ber Verfasser geht nurauf daS den Sinn Ergebende, wozu er öfters die Einbildungskiast,niemals das Herr in Anspruch nimmt.
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Voltaire hatte unserm Dichter das Epithet 1 o Zsntll L-rnarägegeben, das ihm immer blieb.
Bernhard, Herzog von Weimar, einer der größten Feldher-ren im dreißigjährigen Kriege, war am 6. Aug. 1604 geborenund nahm ,sehr zeitig Kriegsdienste. Anfangs ohne Gelegenheit, sich besonders !auszuzeichnen, trat er nach nnd nach in Pfälzische, Badensche, Hollän- ^bische und Dänische Dienste, verließ sie aber wieder,und lebte einige ^Zeit in Weimar, bis er endlich rügt als Generalmajor in Schwel»- ^s»e Dienste trat. Er eroberte zuerst Würzburg und «och am ahste« iDecember desselben Jahres Mannheim dnrM eine besondere Kriegs- >list, so daß er dabei keinen Mann verlor. Im folgenden Jahre drang !er in Schwaben vor, war am 24. August bei dem Sturme aus Wal-lenstcins Lager bei Nürnberg, hatte auch, da dieser Angriff nichtdurchgesetzt werden konnte, mehrere Gefechte mit Walleusieins Armee. ^Am meisten zeichnete er sich in der Schlacht hei Luken (ö. Ort. 1632)aus, welche, da Gustav Adolph gleich zu Anfange der S-blacklblieb, bloß durch seine Tapferkeit für die Schwede« gewonnen wurde. ,Von jetzt an setzte er seine Eroberungen in Franken und Baiern mitvielem Glücke fort. Allein seine zu große Hitze brachte im Jahr n>Z 4die Schwedische Armee in große Gefahr. Erzherzog Ferdinand » Kai-ser Ferdinands II. Sohn, hatte eben an des ermordeten Wakcnsm»»Stelle das Hauptkommandv der Kaiserlichen Armee übernommen, an-sehnliche Verstärkung erhalten, und belagerte die Stadt NdrbliM"-Die Schweden rückten zum Entsatz derselben herbei; einige Generaleriethen, bei der Ueberlegenheit der feindlichen Armee noch die An-kunft eines Corps abzuwarten, das zu den Schweden stoßen sollte,