Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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>be, den Zl. Lkt. »-64. Er ward Pfarrer zu St. Land dÄngers. Von»

,tig Anfange des Vendeekrieges hatte er stets einen unzähligen Haufe»

nk- Zuhörer bei seinen Reden, und warb oft, wenn er die Kanzel verließ,

en- im Triumph empor gehoben. Er war eines der bedeutendsten Met-en» «lieber des obern Rathes der Katholischen und Königlichen Armeen i»

ja der Vendee. Bernier folgte der Vendeearmee über die Loire und rer-

Nik tete sich nach der Niederlage von Mans uud Savenay, indem er sich

da den Winter 1793 bis 1794 über in der Gegend dieser lezken Stadt

ies. verborgen hielt. Er half hierauf das Land wieder nach dem Pläne der

eich Royalisten organisiccn, und ward in der Folge Gencrzlkommisiar von

>.m Stvfflets Armee, wo er einen großen Einfluß behauptete. Nach Chg-

l-ei- rettes Tode und als Hoche die Vendeer und Chsuans zerstreut hatte,

>er- suchte Bernier von diesem General einen Paß »ach der Schweiz zu er-

in halten. Als 1799 wieder zu den Waffen gegriffen wurde, spielte er

he» nicht eine eben so ausgezeichnete Rolle, genoß aber einen Einfluß, der

itte ihn mitwirken ließ, als Bonaparte, nach dem Antritte seines Konsu-

ird, lats, die Ruhe wieder herstellte. Er kam als Bevollmächtigter von

gca einigen RoyalistenchesS zu der neue» Französischen Regierung nach Pa-

lor- ris, und brachte daselbst einige Monate in den Angelegenheiten seiner

war Beaufträger zu. Der erste Konsul ließ ihn oft zu sich rufen, uud hielt

lle» lange Unterredungen mit ihm über die Beruhigung des Westens und

über die Wiedereinführung der katholischen Religion in Frankreich.>l>« Im Verfolge des Konkordats erhielt er das Biskhum Orleans, und

Se- ward im Anfange Aprils 1802 vom Kardinallegat Caprara zum Bi-

er- schof geweiht-

Bernini, Johann Laurcntius, gewöhnlich der Ritter Berniniun- genannt, war- sowohl als Maler und Bildhauer als auch als Baumei-

M ster berühmt. Er wurde 1598 zu Neapel geboren. Er arbeitete nut

»ihr großem Beifall für mehrere Papste. Gregor XV. ertheilte ihm den

du Titel Chevalier. Ludwig XV. verschrieb ihn 1S65 nach Paris, um

>ß« einen Riß zum Louvre zu machen, welchem jedoch nachher ein anderer

hr» von Claube Perrault vorgezogen wurde. Er malte dem König und au-

lhr- dere Große mit dem größten Beifall. Rom zählt die Werke dieses

>al, Meisters unrer seine Meisterstücke. Vorzüglich merkwürdig von ihm

»,k- ist die große Fontaine auf dem Platze Navomia in Rom, welche einen

der gewölbten Felsen darstellt, aus welchem das Wasser herausstürzt. Alle

»»» Künstler gaben zu dieser Fontaine Riffe ein: Bernini allein wurde

>ct- ausgeschlossen, weil er bei dem Papst in Ungnade war, bis ein Kar-

»l, dinal dem Papst Berniui's Entwurf unter einem fremden Namen vvr-

uoi legte, worauf der Künstler begnadigt, und das Werk ihm überkragen

ihr wurde. Das größte Hinderniß dabei war, das dazu nöthige Wasser

eck» z» verschaffen; .hieran verzweifelten selbst seine Freunde. Als aber

»ck- emst der Papst, indem er das Werk besah, ferne Zweifel darüber

e», äußerte, fiel, nachdem derselbe sich schon wieder in den Wagen gesezr

Hatte, unvermukhet die Decke herab, und alle Mündungen öffneten sich.M Der heUlge Vater stieg aus der Kutsche, dem Keniini zu danken, und

ttt umarmte rhn vor den Augen des ganzen Volks. Er starb zu Rom im

Illt -Mr cszo. Seine Sitten sollen rauh und stolz gewesen seyn.

'E ^"stts, Etienne - Joachim de, Kardinal, stammte aus einer

w alten adellchen Familie aus dem ehemaligen Languedvc her. Ohne alle

den Unterstützung schickte ihn sein Vater nach Paris, und Bernis erbauete

... stE daselbst bald ein glänzendes Glück. . Er hatte alle Anlagen zu

. Hofmann, verstand sich auf di. Kunst, niedliche Gedichlchen zu

»ne machen, und verschiffte sich dadurch den Zutritt in große Gefeilsches-