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Alkenbnrgischev. Seine Schriften hüben eine gewisse Berühmt-heit erlangt. Die vorzüglichsten derselben sind: Institution, poliri-gus« 1762. Vol. Tstrro, bamilisre». 2. Vol. 176Z. Er hat aucheine Deutsche Monateschrift herausgegeben unter dem Titel: derEinsiedler.
Biene, die, das bekannte geflügelte Insekt, welches sich künst-liche Zellen zur Wohnung von einer Masse bauet, die uns das Wachsliefert, nnd diese Zellen mit Honig anfüllt. In ihrer häuslichen Ord»nung haben sie große Aehnlichkeil mit den Ameisen. Sie leben gesel-lig» bauen ihre Wohnungen, sorgen gemeinschaftlich für ihre Brütund man findet unter ihnen gleichfalls Arbeiter, welche geschlechtslossind, und Männsswn und Werbche». Der letzter», wenigstens der be-fruchteten und ausgezeichneten, sind bei den Biene» nnr wenige oder.gar nur eins. Die H 0 nigbiene zeichnet sich durch ihren Fleiß undNutzen aus, den sie dem Menschen bringt, daher sie auch häufig alsSinnbild des Fleisses aufgestellt wird. Sie war das erste Jnscct,welches unter die Hauslhiere versetzt und von dem Menschen gepflegtwurde. — In unknltivirten Ländern leben sie unter dem NamenWilde- oder Waldbienen, unterscheiden sich dann durch nichtsvon den zahmen, als daß sie etwas rauher, dicker und schwärzer sind»Durch den Umgang der Menschen erhalten sie gleichsam einen sanfterenCharakter. Sie unterscheide» ihren Wärter, so zornig und reitzbarsie auch sonst sind, vermöge des Geruchs gar leicht von sremden Per-sonen und stechen ihn nicht leicht. Der Stich der Biene ist sehrschmerzhaft. Sie hat zu ihrer Vertheidigung einen Stachel; dies isteine feine an der Spitze mit Widerhaken versehene Röhre, welche ineiner besondern Scheide liegt. Diesen schießt sie, dein» Stich, wieeinen Pfeil hervor und läßc in die Wunde, welche eben erst gemachtworden, ein Tröpfchen helldurchsichtigeS brennendes Gift fließen, wel-ches eine nicht geringe Entzündung verursacht. Frische Erde oder einigezerquetschte Bienen auf die Wunde gelegt, lindert den Schmerz; Wein-steinöl vertreibr die Geschwulst. Die Biene lebt in zahlreicher Ge-sellschaft, die man Schwärm nennt und -die ungefähr aus 20,000Arbeitsbienen oder Geschlechtslosen, aus i 4 oo Drohnen odermännlichen Bienen und aus einem Weibchen besteht, welches die Kö-nigin heißt. Das Weibchen wird deshalb die Königin oder Weiselgenannt, weil sie den ganzen Schwärm znsammcnhält und weil anfihr die ganze Ordnung der Gesellschaft beruht. Sie ist die Mutterdes ganzen Bienenvolks, daher der Name Mutter diene. Durchsie erhält der Schwärm den nöthigen Ersatz für die nach und nach ab-gehenden Bienen. Entstehen neben ihr neue Königinnen, so werdensolche in einem allgemeine» Aufruhr getödtet, wenn sie sich nichtAnhang zu verschMn und mit demselben eine neue Gesellschaft zu er-richten suchen. Die Weisel- oder Bienenkönigin unterschei-det sich von allen andern durch ihre lebhaftere, rdtblichbraunere Farbe,«n den höher» Beine», stärker« Schenkeln und Stachel. Sie wirdvon allen Bienen sehr doch geachtet und ihre Gegenwart feuert alleArbeiter doppelt an. Sie erweisen ihr ausgezeichnete Liebkosungen,und wenn sie stirbt, so gerälh die ganze Gesellschaft in Anarchie; alleGeschäfte stocken, alle Ordnung hört auf, der Schwärm ist traurigund verfliegt sich, wenn nicht Hoffnung zu einer neuen Königin da ist.Hat die verstorbene Königin Bruk hinterlassen, so ist jedes Ei tüchtig,eine Königin zu verschaffen, wenn nur die Arbeiter der jungen Larvesogirich königliches Futter reichen und ihre Zelle erweitern. Dies be-