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auch auS Bitkenknospen und Birkensaft, ingleichen aus den jungenZweigen und Sprössen verschiedener Nadelhölzer Bier bereiten. ZmGrunde ist das Bier nichts anders, als ein Wein aus Körnern. DieVorbereitnngs-Anstalt zur Bierbrauerei, welche mit den Körnern«srgenvmmen wird, bestehet im Darren. Der mehlige Same wirdnämlich in Wasser bis zu einem gewissen Grade aufgeweicht. Sovorbereitet, bringt man sie auf Hausen an Stellen, wo sie einen ge-wissen Grad von Wärme haben. Die darin enthaltene Feuchtigkeitund die Wärme entwickeln den Keim, daß er zu wachsen anfängt,das Wachsthum wird indeß sogleich dadurch verhindert, daß man dieKörner durch einen schicklich angebrachten böhern Grad von Wärmeoder Hitze austrocknet. Die dazu eigenen Vorrichtungen, heißt man!Malzdarren und die gedörrten Körner Malz. Nun folgt daßSchroten oder Zermalmen des Malzes. Dies geschiehet darum,damit der gährnngsfäbige Stoff sich desto reichlicher und eher im Was-ser auflöse; auch darf der Schrot weder zu grob noch zu fein seyn.Wenn der Schrot in ein großes Gefäß gebracht und so viel warme»Wasser darauf gegossen worden, daß ein leicht zu bewegender Breientsteht; so heißt man esMa ische und die Arbeit selbst mai scheu.Die Maische wird hierauf stark umgerührt, damit alle Klumpen zer-gehen, dann bleibt sie einige Stunden zur Ausziehung der süßen Theileruhig stehen, und endlich wird die oben befindliche Flüssigkeit zum Ein-kochen abgegossen, die dicke mehlartige Masse aber, welche sich aufdem Boden niedergesetzt hat, wird in den Stellbvttig gebracht,damit man die bis zu einem gewissen Grade eingekochte Flüssigkeit zumehreren Malen wieder darauf gießen, sie mit noch mehreren Süßig-keiten anfüllen und wenn sie durch das Stroh gefeihet worden, zueiner guten Würze in der Branpfannekochenkann..Die Würzeist sehr süß, würde aber bald zu Essig werden, wenn man ihr nichtHopfen zusetzte. Dieser wird in einem besondern Gefäße in gehö-riger Quantität im Wasser gekocht und der Absud zur Würze gegossen.Dadurch verliert nun dieselbe den widrig süße» Geschmack und erhalteinen angenehmen bitterlich süßen. — Dieses bisherige Geschäft beißtdas Brauen des Bieres; ihm folgt das Gähren und Fasse»desselben. Man bringt das junge Bier, wenn es in eigens dazu be-stimmten Gefäßen (den Kühlfässern) abgekühlt ist, inä>ieGäbr-d artige, gießt gute Oberhefen darunter, rührt die Mischung umund überläßt sie der Währung, die man nach einer neuen Methodeauch ohne Hefen, durch fire Lnft, hervorbringen kann. Nach vollen-deter Währung wird das Vier in Tonnen gefüllt, zugespundet und mden Keller gebracht. — Das Nachbier oder Kovent wird berei-tet, indem man, auf das ausgekochte Malz, welches den eigene»Namen Trabern führt, nochmals heißes Wasser gießt und mit dem in derPfanne zurückgebliebenem Hopfen kocht. Man hat braunes undweißesBier; das erstere erbält seine Farbe von dem mit Hülfe desFeuers gedarrten Malze; das letztere bekommt Luftmalz. .Da»mehreste Vier wird aus Gerste gebraut, wohl aber auch als Wetze»,indem man eine Mischung von zwei Theilen Weizen und einem TbeueGerste macht. Die Güte, Stärke und der Geschmack des Biere»,hängt vorzüglich von der Braumethode selbst, von der Beschaffendenund Güte des Getreides, des Malzes, des Hopfens, der Heftn unddes Wassers ab. Luft und Witterung, ingleichen das Klima habenunstreitig großen Einfluß auf die Beschaffenheit des Bieres. Indeßbehauptet Beck mann das Gegentheil und meint; geschickte Brauer