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stantkn, der ihm 741 in der Regierung und auch-seinem Verspielein Ansehung des Bilderverdots folgte, verfuhr jedoch gelinder. Erhielt 754 eine Kirchenversammlung zu Konstantinopel, auf welcher so-wohl der Gebrauch als die Verehrung der Bilder verworfen wurde.Auch Constantins Sohn, Leo IV. (775 zur Regierung gelangt)folgte denselben Beispielen; allein seine Gemahlin Irene ließihn im Jadr 7 8O vergiften, und eine Kirchcnversammluna zu Ni-cäa in Brthynien (786) bestätigte die Verehrung der Bilder, undbelegte diejenigen Mit Strafen, welche behaupteten, daß man außerGott nichts verehren und anbeten dürfe. Allein wenn schon die Grie-chen und Jraliäner dem Bilderdienst ganz ergeben waren; so folgtendoch die meisten Christen im Occisente (Britten, Deutsche, Franzosen)ihrem Beispiele nicht, sondern behaupteten bloß, daß man zwar dieBilder bnbehalten und i» den Kirchen aufstellen könne, daß sie aber,ohne Gott zu beleidigen, nicht verehret werde» dürsten. Auch Karlder Große schrieb (wahrscheinlich Mit Beihülfe Alcuins) gegenden Bilderdienst, und eine Kirchenversammlung, die er 794Frankfurt am Main halten ließ, sprach für ihn und seine Schrift,trotz der Gegenschrift des Papstes Hadrian. Unter den Griechen gingjedoch der V ilder stre it, nach Irenens Verweisung (802), vonneuem an, und dauerte fast die Hälfte dieses Jahrhunderts hindurch.Ihr Nachfolger, Nicephorns, warf zwar die Bilder nicht ausden Kirchen; doch dursten die Anhänger der Bilder ihre Gegner nicht»erfolgen. Endlich stellte die Kaiserin Theodor«, nach einer 842zu Konstantinopel gehaltenen Kirchenversammlung , bei den Griechenden Bilderdienst wieder her, welche« durch eine zweite 8?y daselbstgehaltene Kirchenversammlung bestätigt wurde. Im OccidentalischenReiche behielt man anfänglich noch immer die Bilder bei, jedoch bloß,nm das Andenken der verdienten Männer zu erhalten, dahingegendie Verehrung derselben verboten war. Dieses verordnete auch eine un-ter Ludwig dem Frommen 824 zu Paris gehaltene Kirchenversammlung.Allein nach und nach entfernte man sich immer mehr von dieser Meinung,und das Urtheil des Papstes, dessen Ansehen immer mehr wuchs, undwelches für den Bilderdienst sprach, fand endlich auch in der occiden-taliichen Kirche Eingang.
, Bildhauerei. Durch diese bildende Kunst werden Bilder vonkörperlichen oder verkörperte» Gegenständen, nach allen drei Raum-erfüllungen, der Länge, Breite und Tiefe, ursprünglich für den Sinndes Gefühls durch das Betasten, in harten Massen mittelst des M>i-sels dargestellt. Die Werke derselben theilen sich in runoe undhalbrunde. Unter runden Figuren versteht man solche, die vonallen Seiten betrachtet werden können; diese bestehen entweder aus^nzen Körpern oder Hermen (m. s. diesen Art.) oder Bruststücken,Bugen, Köpfen oder Antlitzen, (Mascheren, Gesichrer ohne Hinter-haupt) oder auch aus Postamenten, Vasen und anderem Geräthe.Unter halbrunden Figuren versteht man diejenigen, die bloß aus"nem flachen Grunde auf der Oberfläche hervorragen; man nennt sie-neliess, und theilt sie in Haut - Demi- und Basreliefs, je nach-dem sie »der die,Halste, genau zur Hälfte oder unter der Hälfte ih-rer verhairnißniäßigen Dicke hervorragen. — Das Material,weiches zu solchen Kunstwerken bearbeitet wird, ist entweder HolzStein; unter dem lezkern ist der Marmor die schicklichste undanstand,gste Masse. — Fast nur durch ein einziges Werkzeug werden
"e Wunder dieser Kunst h«rvor zrbrgcht; SPistdor MeisU, kssen