Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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>, schaften und Seestücken, t>. Nachbildungen von Blumenstuckeu, Frück-je ten, Pflanzen, Bäumen. 2. Darstellung von Formen, deren Wir-1- kuug auf das Gefühl und Beurtheilung durch Ideen bestimmt ist, als:u ». Darstellung von Thieren und Menschen, und diese leztern in Por->r traits, ganzen Figuren, historischen Stücken; b. allegorischeDarsrellun->- gen. In Ansehung der Art und Weise dieser Nachbildungen gibt es

» i. plastische, 2. zeichnende Künste und Malerei, von de°

1- nen eine jede wieder ihre besondern Unterarten hat, die wir kürzlich

0 anführen. 1. Plastische Künste: zu ihnen gehören: Plastik im

d engern Sinne, Bildformerkunst, wo bloß in weichen Massen, vorzüg-

i- , lich Tbvn, GypS, Wachs, gearbeitet wird; im engsten Sinne ist Pla-b stik Bildnerei aus Thon; die aus Gppe nennt man Sluckaturarbeir,

« die aus Wachs Dossir- oder Pvussirkunst, welche Benennung jedoch

l- sehr allgemein für Plastik überhaupt genommen wird. Die Plastik

" liefert die Modelle für die übrigen Werke raumerfüllender

" Bildnerei. d. Bildgießerkunft; Wachs- GypS- Metallgießer. <-. Bild-

e Hauerei. (M. s. oben d. Art.) Bildschnitzerei; Formschneideknnst;l Drechslerkunst. «. Steinschneidekunst, Bildgraberei ( 6 i»vu,s). —

-- 2. Zeichnende Künste, welche von den plastischen dadurch sich un-

» terscheiden, daß sie nicht, wie diese, durch wirkliche, sondern nur durch

» scheinbare Gränzen, also nur für das Auge, nicht aber für den Sinn

d des Betastcns zugleich, Bilder räumlich darstellen können, da alle ihre

> Darstellungen nur auf einer Fläche sich befinden. ». Die Zeichenkuust

> an und für sich; l>. dieKupferstecherkunst ; «. Stempelschneidekunst für

, Medaillen und Münzen. (Füglicher mochten wir dieser aber ihren

- Platz unter den plastischen Künsten und zwar neben der Steinschneide-

kunst anweisen.) 6 . Malerei, die den Werken der bloßen Zeichenkunst

> die sichtbare Eigenschaft der Körper, die Farbe, verleiht. 0. Mosaik,eingelegte Arbeit; t. Stickerei; ß- Wirkerei; li. Federmalerei. In

! wie fern und mit wie viel Recht von Einige» Mimik, Gartenkunst,Baukunst, ja selbst der Tanz unter die Definition der bildenden, oderj wenn man will nachbildenden Künste, gebracht werden könne und dürfe,werden wir bei diesen Artikeln selbst zu untersuchen Gelegenheit neh-men, so wie wir in den Artikeln Gränzen, Künste, Plastik, Principund Schön, Styl und Genie, über Sphäre und Gränzen der Bildnerei,überhaupt über ihre Theorie, und die Erfordernisse und Absichten desin ihrem Gebiete arbeitenden Geuies uns ausspreckcu werden. (M. s.die hieher gehörige» einzelnen Artikel, wie auch Felloplastik, Enkaü-

Brld faule, eine jede Säule in der weitesten Bedeutung diesesWorts, sofern sie ein Bild vorstellt. Man versteht aber darunter 1.ein aus einer festen Masse verfertigtes erbobencs oder freies Bild,«u Standbild. 2. in der Baukunst, Köpfe auch Bruststücke vonMenschen, deren Rumpf aus einem vierkantigen unren schmalen zulau-endeu Steine bestehet <Lhcrmen).

Bildnngscrieb, überhaupt der Trieb zu bilden. In derwissenschaftliche» Sprache der Naturlehrer: das Vermögen derMate-des Stoffes, in einem organisirlen Körper organische Materie»lebensfahrgen Stoff hervorzubringen (Kant, ui»»» toimsnäi).

. Blll, heiffel in England so viel als ein im Parlament vorxelea-neuen Gesetzes. Hierzu kann jedes Parlamentemir»gired Vorschlage thun. Sie müssen schriftlich verfaßt seyn. Eine Billck'vchl ,m Ober - als Unterhause drei Mal an drei verschiedenen*Mn abgelesen und gebilligt worden seyn, bevor man sie dem Könige