Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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LY4 Bis ' Bis

nien untreu gewesen (so rnours xnni «l'rvoir öls inftäslo ll manfljou, a man roi, k» inon nom).

üi» in der Tonkunst : zwei Mal.

Bisam, der; eine schwärzliche Materie, welche von dem inAsien sich aufhaltenden sogenannten Disamthiere erhalten wird. Siebefindet sich in einem haarigen Beurel, welchen das Thier zwischenden Hinterbeinen tragt. Frisch ist sein Genick so heftig, daß erNasenbluten verursacht; nahe ober in Menge an dieMase gehalten,Hat er einen widrige Gern»; der Geruch aber, welchen er andernSachen, zu denen man ihn legr, mittheilt, ist desto angenehmer:man bedient sich daher seiner zum Parfumiren der Kleidern, s. >n.und ein einziger Gran in einen Kleiderschrank gelegt, ist hmlangliib,alles darin enthaltene wob riechend zu machen. Er wird auch in duArzneikunst gebraucht. Die ausgeleerten Visamderstel haben cben-densclben Geruch, wie der Bisam, und werd.n daver ebenfalls ver-kauft; sie sind wohlfeiler, als der Bisam selbst. Wenn der Bist«trau» und körnig ist, so bat man Unache, ihn für nachgemacbr zubasten. Der echte Bisam muß schwarz und gedrungen aussehen,«nd durch dünne Hautchen in viele Theile abgesondert sevn. ^

Bischof, der Besitzer eines Bisthums, ein Geistlicher, derfürstlichen Rang hat. Bischvf in xsrrllru, inkicloll »w, d.j>. in den Ländern der Ungläubigen, ist ein solcher Geistlicher, dem derlpapst ein Bisthum in den Ländern angewiesen bat, die während derKreuzzüge von den Christen besessen wurden, jetzt aber in den Haa-Lrn der Mabomedaner sind; im Grunde ein Litularbischof. Bi-schof ist auch ein Getränk aus rothem Wein, bitterm Pommeranzen-saft und Zucker, — Bischofs-Mütze, eine grüne, hohe, obenspitzige und mit Edelsteinen besetzte Mütze, welche die Bischöfe beiAmtsverrichtungen tragen, — Bischofs-Stab, auch Krummstabgenannt, ein goldener oder silberner Stab, unten spitzig, oben ge-krümmt, ein Ehrenzeichen der Bischöffe. — Bischöfliche Kirchewird die protestantische Verfassung in England genannt, weil sie dieBiscböffe beibehalten hat.

Bischofs wer der, ein Sächsischer Edelmann, ging gegen dasEnde der Regierung Friedrichs H- in Preußische Dienste, wurde zu-letzt Minister, und galt langer als cilf Jahre alles am Hofe zu Ber-lin. Die Neigung, die er Friedrich Wilbelm, als er noch Kron-prinz ohne Macht und Einfluß war, bewiesen hatte, erwarbenihm eine so lange Gunst, die keine Jntrike der Hofleute zu zerstörenvermochte. Er wurde zum bevollmächtigten Münster des BerlinerHofes beim Kongresse zu Systowe ernannt, hatte vielen Theil anden Entscheidungen, die dort genommen wurden, und wurde vomKaiser mit vieler Auszeichnung behandelt. Späterhin trug er nmLord Eigin viel dazu bei, die bekannte Zusammenkunft in PilnEzu Stande zu bringen, wo sich Friedrich Wilhelm und der Kaiser Leo-pold verbanden, um den König von Frankreich wieder einzusetzen,begleitete i?yr den König in dem Feldzuge in der Champagne, unskchrre mit ihm nach Berlin zurück. Er wurde nun nach Franks»»als Gesandter geschickt, verließ 17Y4 diesen Orr wieder, und st""I8oz auf seinem Landgute bei Berlin. Feinheit des Geistes bei alleranscheinenden Gutinnthigkeir und Plumpheit kann ihm nicht abgeipro-chen werden, als Staatsmann hatte er jedoch beschränkte Ansichten, iEr bewies in seinem Leben übrigen,».'ekle:stete:Rechtschasfenhett «>» !war frei von aller Rachsucht. Bischofswcrder gehörte zu dem Jlluan-