Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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lichen) 2°) das Departement der Dyle (den südlichen Theil). DelTheil von Brabant, welcher den vereinigten Niederlanden gehörte,kam durch die Vereinigung Hollands mit Frankreich, im I. isioedenfalls an das letztere Reich. Das Land bat zwar in seinen nörd-lichen Theilen Sümpfe, Sand und Moore, und überall beträchtlicheWaldungen; es ist aber im Ganzen sehr fruchtbar an Getreide, beson-ders Weizen, Hopfen und Flachs. Auch die Manufakturen vonLuch, Spitzen u. s. iv. sind von Wichtigkeit, Mehrere gezogene Ka-näle erleichtern den innern Verkehr der Provinz, und bei der nuneröffneten Scheide konnte auch der auswärtige Handel wichtig «erden,

. wenn nicht die Handelssperre von Seite Englands entgegen stünde.

Brache, die. Die Ruhe, welche man einem zwei Jahr hinter jeinander bebauten Acker im dritten Jahre gönnt. Der Acker liegt in ^der Brache. — Brächmonat, der Junius. >

Brachygrapbie, die Kunst mit Abkürzungen z« schreibe«, >die Schnellschreibekunst, ist gleichbedeutend mit Stenographie, oderTaedygraphie. Brachylogie die Kunst, sich in der Rede kmiauszudrücken.

Brack, der. Ein Leithund, oder auch ein jeder Hund mit be»abhängenden Oberlippen. Brack-Wasser: süßes Wasser n«dbesonders das Wasser der Flüsse an ihre» Mündungen, wo es mitdem See-Wasser gemischt und also untauglich zum Trinken ist.

Bracteaten sind Münzen von Gold- oder Silberblech, weichtin den mittlern Zeiten häufig geschlagen wurden, und deren Vatei-landThüringen bald nach Anfang des zwölften Jahrhunderts ist. Ditgroßen Bracteaten» welche schon zu Eude des dreizehnte« Jahr-hunderts wieder verschwinden, sind Schaustücke, veranlaßt durch dieunter Heinrich H. aufgekommenen Majestätssiegel.

Braga war eine von den dreizehn männlichen Gottheiten betalten nordischen Volker, welche als Gott der Weisheit, Beredsamkeit,Dichtkunst und Musik verehrt wurde. Er war nach ihrer Vorstelln«-sehr schön und hatte eine Harfe, welche Telyn hieß; es ist sonachder Apol lodcr Griechen und Römer.

Brama , einer der drei vornehmsten Götter der Indianer, betSchöpfer aller Dinge, der es dem Wist nu (dem zweiten vornehm-sten Gotte) aufgetragen, für alle lebendige Geschöpfe, und dem Mo-tz eo (dem dritten) für die Seelen der Verstorbenen zu sorgen. 3 «^sche Kaufleute haben jedoch Herrn Niebubr versichert, daß die Per«nüufkigeu unter ihnen nur Ein hohes Wesen verehren, die Bk»m«°uen aber, des Pöbels wegen, Untergötter erdacht haben.

Bramante d'Urbino, von einer armen aber rechtschaffene«Familie im I. 1444 geboren, wurde von seinem Vater zur Malereibestimmt; allein sein Genie zog ihn zur Baukunst, worin er Mauch einen sehr großen Namen machte. Sein größtes Werk istPeters-Äirche zu Rom, zu welcher, nach dem Plane, den er Juli«-dem Zweiten gab, im I. iziz der Grund gelegt wurde. Allein st>«Tod im I. 1514 verhinderte ihn an der Vollendung dieses Werk»,welche dem Michael Angelo auvertrant wurde. Er war auch eine Zeitlaug Ingenieur - Officier.

Bramarbas, ein Großsprecher, der viel Lärmen macht» oy«°wirklichen Muth zu besitzen; ein Haudegen. Es ist der Name, °e«'ä>olbcrg in einem seiner Lustspiele einer so charakterisirten Person bei-gelegt hat. Daher ist das Work bramarbasireo, «roßsprecheo,