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bahn durch einen in Sachscn ausgeführten Einfall eröffnete. Aberer und seine schwarzen Husaren mußten Leipzig und Dresden räu-men, als der König von Westpbalen im Juni mft einer ansehnlichenArmee zur Befreiung Sachsens herbeieilte. Der Herzog und derLestreichische General AmEnde zogen sich von Dresden seitwärtsnach dein Fränkischen zu. wohin die Oeftreicher unter Kienmaveraus Böhmen vorgedrungen waren. Der am rr. Juli bei Inaimgeschlossene Waffenstillstand entzog dem Herzog den Schutz und denBeistand der Oestreichischcn Truppen. Sie räumten das »um zwei-ten Mal besetzte Dresden wieder und zogen sich über die BöhmischeGränze zurück. Dabin folgte der Herzog ihnen aber nicht wieder.Mir seinem ryoo Mann starken Corps, wovon 700 Mann Kaval-lerie waren, rückte er von Alte »bürg gegen Leipzig an, wo aberäußerst weniges Militär war. Nach einem kleinen Gtfechte setzte erseinen Marsch nach Halle sogleich fort, wo er am 27. ankam. Erverweilte auch hier nicht, sondern traf schon am 30. Just bei Hal-bcrstadt ein, wo s>n demselben Morgen der Westpbälische OberstGraf von Wellingerode mildem 5. Infanterieregimente einge-rückt ivar. Es leistete dem Brauuschweiglschen Corps tapfern Wi-derstand, wurde aber endlich entweder gefangen oder zusammengc-hauen. Der Herzog wendete sich jetzt nach dem vormaligen Wohn-sitze seiner Ahnen. Er traf am z 1. Juli in Braunschweig ein, aufdessen Wällen er, in einen Mantel gehüllt, die Nacht zubrachte. Erdurste sich keiue Rübe gestatten, denn von allen Seiten waren ihmdie Verfolger aus der Ferse. °Der.Westvhälische General Reubelkoiizenrrirte .4000 Mann seiner Division bei Ohoff; der GeneralGracien war mit einer Holländischen Division von Srfnrraufge-brochen; der Dänische General Ewald ging von Glückstadt inSHannöversche über die Elbe, nm diesen Strom zu decke». Am näch-sten folgte Reubel dem Herzva. der auf seinem schnellen Rückzügemir der Avantgarde des Reubelschen Corps täglich Gefechte lieferte.Das, welches am 1. Aug. bei Oelper unweit Braunschweig geliefert,und worin dem Herzog sei» Pferd grtödtct wurde, war das eilfteseit seinem Ausdruck) aus Sachsen. Am r. Aug. verließ der Herzogseine Vaterstadt, und die Bewegung, die er machte , ließ vermu-then, daß et auf Celle marschire, wohin er denn auch von denWestphnljschen Trvvven verfolgt wurde. Allein das von allen Seitengedrängte Corps erschien plötzlich zu Hannover, wo es am 3. Aug.einrückte, und »och an demselben Tage nach Nienburq weiter mar-schirte. Hier ging der Herzog über die Weser. Er brach die Brüs-ken hinter sich ab und marschirte nun längs diesem Strome. Am 4.Aug. war er in Ho»a. So ejlie er auf dem linken Wcsernfer wei-ter, während sich ein Theil seines Corps, um eine falsche Demon-stration zu machen, nach Bremen wandte. Am 5. Aug. rücktenmer die schwarzen Husaren ein, besetzte» die Tbore, eilten aber amWenden Tage gleich weiter. Mittlerweile setzte der Herzog seinenMarsch durch das Oldenburgische fort. In Dolmen horstbrawte er die Nacht vom 5. auf den b. Ang. zu, und eS schien, daßrr Ostsrstesland zu erreichen suche, nm sich an dessen Küsten ei»,-»schiffen. Start dessen aber ging er bei Huntebrück über den sich>n d,e Weser ergießenden kleinen Strom, die Hunte, bemächtigtest« aller zu Elsfletb unthätig un- qrößtcnlheilS leer liegendenHandelschiffe und Weser-Fahrzeuge, brachte seine Mannschaft in«er Ngchr vom 6 ; auf den ss. Aug. mit Anrücklassung der Pferde aufs A »