Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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prüfte und entschied über sie selbst. Er führte einen sehr ausgebrei,reken Briefwechsel, und beschattete sich auch als Preußischer Generalmir den Preußischen Milttärangßlegenkeiren sehr genau. Schon sechsJahre seiner Regierung waren verflossen, als er sich aufs neue andie Spitze .iner Armee stellen mußte. In Holland halten die soge-nannte» Patrioten 1787 die Erbstacthalterin auf einer Reise nachdem Haag bei Schoonhvvcn angehalten. König Friedrich WilbelniIt. von Pr.nßen, der diese seiner Schwester angethane Beleidigungnicht dulden wollte, übertrug daher dem Herzog, um einem Armee-corps nach Hofland zu mar>chiren. Am iz. September rückte rerHerzog miß dtinselben aus Westphalen in Holland, und schon am 10.Lktober in Amsterdam ein; die alte Verfassung wurde wieder herge-stellt undder >rrb statt halt er in seine Rechte wieder eingesetzt.Die Schnelligkeit. mit welcher dieses geschah und diese.r sogenannteFeldzug beendigt wurde, erwgrb dem Herzog viel, und vielleichtmehr Ruhm. als er verdiente.. Kein Wunder, daß man, als stufJahre nachher der Französische Revolutionskrieg ausbrach,eine , fast eben so schnelle Beendigung desselben durch ihn erwartete,zumal ha die lügenhaften Vorspiegelungen der Französischen Emi-granten diese vorgefaßte Meinung noch mehr bestätigt hatten. -Der Herzog erhielt den Oberbefehl über das Oestreichische und Preu-ßische Heer zugleich. Ehe er j» Frankreichs Gränze» einrückte, er-schien am 25. Juli i?y- von Cvblenz aus das berüchtigte, Frankreichdrohende Mnnifest unter seinem NLamen, von dem er aber nicht Ver-fasser war, und welches nur?dazu diente, in Frankreich die Gemü-ther mehr zu erbittern ,und bei. dem uachherigen baldigen Nück-

zuge der Deutschen — selbst in Deutschland Sporr zu erregen. DerHerzog hatte den kühnen Pl«n.„:svgleich auf das von Lokbringen auS.«uc wenige Tagereisen vorn dem Französischen Gränzen entfernt!Paris lvszugehen, ihm alle Anfuhr abzuschneiden und so mit leichterMüde durch Hunger zu erobern. , Dadurch hoffte er sodann, olleGährungen jm ganzen Reiche zu vernichten. Alle Deutsche Armfl-corps drangen daher seit dem Anfange des August gegen Lothringenvor,. der Herzog mit dem Hauptbeere von Trier her. Schon am rz-August ergab sich ibm die berühmte Festung Lvngwy, die LudnngXlV, Frankreichs Eisen--T-hor nannre; und Verdu»folgte am 2. September, Allein der Eingang von Champagne, ducksteile Gebirge, Engpässe, Wälder,. unwegsam und an sich unfrucht-bar , erschwerte die Anfuhr für die Armee von den Gränzen her, nBüberdieß stand Dümouriez in seinemLager bei St. Meneboustden Alliirten eurgegen, mit dem sie zwar täglich im Gefechte wäre«-der aber eme Hauptschlacht vermied, theils um Frankreichs Schicks»riicbt aufs Spiel zu setzen, theils weil er voraussah, daß die D«»-stben ohnehin durch Mangel und Krankheiten zum Rückzüge genöthigtwerden würden. Diese empfanden auch beides allerdings sehr ball,und deshalb suchte der Herzog Dümouriez wider feinen Mist"zu einer Schlacht zu nöthigen, indem er am 20. September «-«en Angriff auf das Corps der Französischen Armee unter Kellet-plann bei Valmy oder Suippe wagte. Allein da ihm Dümaa-riez zu Hülfe kam, sp bchaupreten die Franzosen Hre Stellmig.zwei Tage darauf sahen sich die Deutschen schon zu einem WaffenW-stayd, und 7 Tage nach diesem (am ry. September) zum Rückzugaus Champagne genöthigt. Da während dieses Rückzuges, und e«>Frgjttmch v»n den Deutschen ganz geräumt »rar, Cüstine dm