Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Divisionsgeneral von dem Geniecorps, heim Anfange der RevolutionOffizier vvm Genie; stieg schnell zu den hoher» Graden und befandsich i?y2 bei der Rkeinarm e. Du Falga erklärte sich gegen die Un-ternehmungen des roten Augusts und wurde abgesetzt, später indessenbei dem Militärausschuß angestellt und war glücklich genug, den Pro-scnptronen von 1793 zu entkommen. Nach dem yren Thermidorging er von neuem zur iLarubre- und Maasarmee und erhielt im Ok-tober 1795 eine schwere Wunde. >Er begleitete in der Folge den Ge-neral Bvriaparte nach Aegypren als Kommandant des Geniecorps,und blieb bei der Belagerung von St. Jean d'Acre 1799.

Gaffern, die, eine große, aber wenig cuitivirte Nation imsüdöstlichen Afrika, deren Name eigentlich Ungläubige (d. h. Nicht-mabvmetaner) bedeutet. Gin Theil derselbe» durchstreift die innernGegenden bis zu den Holländisch « Besitzungen; em anderer machteigne Reiche, wie Mvnomotapa, Sofala rc. aus, und wieder anderestehen unter den Portugiesen. Sie haben Bogen und Pfeile oderauch Wurfspieße zu Waffen; haben weder Religion noch Priester, ob-gleich sie eine Gottheit anerkennen, und treibe» bloß milden Portu-giesen in Golvstauh, Goldsand, Elfenbein rc. Handel, welche diesegegen Indische Baumwollenzeuge und Glascorallen eintauschen. Mangibt die Länder derselben auf Zoo Meil- n weit an, und das großeGebirge Fura erstreckt sich tief in Monomotapa hinein.

Cagliari, die Hauptstadt der Insel Sardinien, hat ein Er^bistbum, eine Universität und einen weiten, sichern, der Handlungvortheilhafteu Hafeu. Die Zahl der Einwohner rechnet man auf2ü,ooo. Sie bestehet aus vier Theil-n r) aus dem Kastell oben aufder Hohe; 2) der Marina, an dem Berge herab an das Meer; z)Stampace, gegen Abend und 4) Villa nuova, gegen Morgen amFuß des Bergs. Sie ist jetzt die Residenz des Königs, hat an 20Klöster, Z8 Kirchen, ein schönes Tbeater, eine 1606 errichtete und17ÜZ in bessere Verfassung gesetzte Universität, und einen weiten undsichern Hafen.

Eagliostro, Graf, oder, wie sein eigentlicher Name war, Jo-seph Balsam 0, wurde am 8. Juni 174z zu Palermo geboren. Dasein Vater frühzeitig starb so übernahmen die mütterlichen Ver-wandten seine Erzrehung, und brachten ihn in den Orden der barm-herzigen Brüder, welche sich vorzüglich die Verpflegung der Krankenangelegen seyn lasst». Balsam» fand hier Gelegenheit, sein Talentfür Medicinische Wissenschaften, mit denen er in der Folge so vielAufsehe» machte, zu entwickeln, zeigte aber zugleich großen Hang zuAusschweifungen, und beging verschiedene Excesse, weswegen mansich genöthigt sah, ihn bald wieder aus dem Orden zu entfernen, weilsein Beispiel den übrigen Brudern hätte sehr gefährlich werden können.Er kehrte nach Palermo zurück, und täuschte daselbst einige leichtgläu-bige Perwnen mit sogenannten Zauberkünsten und mit Schatzgraben.Ueverdieß spielte er noch andere Betrügereien, und machte besondersvon seiner schädlichen Geschicklichkeit, alle Handschriften tauschendnachzuahmen, Gebrauch. Er wollte sich durch Verfälschung einesDocuments in den Besitz eines streitigen Grundstücks setzen; aberseine Betrügerei kam an Tag, und er sah sich genöthigt, heimlich d>eFlucht zu nehmen, um einer nachdrücklichen Ahndung der Justizzu entgehen. Jetzt wollte er sich nach Rom begeben; aber auf stinktDurchreise durch Caiabrien machte er eine Entdeckung, welche ihm mGer Folge weit vorkheilhaster und einträglicher ward, als seine medr-