Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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schärten unterzogen, ward er im Seytemker 1792 zum Aonveutsde-putirten ernannt. Er arbeitete viel in den verschiedenen Ausschüssenund beschäftigte sich besonders mir dem Gerichtsfache. Den l2tenDecember 1792 erhielt er den Auftrag, Ludwig XVI. zn fragen, wener sich zu seinem Beistande wähle» wolle, und ließ beschließe», daßdie gewählten Rathgeber freien Antritt zu dem Könige erhielten. ImJanuar 1743 erklärte er Ludwig schuldig, machte aber dem Konvenrdas Recht streitig, ihn zu richten, und votirre einstweiligen Verhaftund im Fall eines feindlichen Einfalls den Tod. Den 24sten Januarward er zum Sekretär ernannt. Als Mitglied des Wohlfahrtsaus-schusses zeigte er rn der Sitzung vorn uüsten März die V-rraihererdes Dumouriez au. Im Monat August und Oktober 17YZ legre erseinen ersten Plan zu einem bürgerlichen Gesetzbuch«: vor, in demsich fte.lich die demokratischen Ideen des damaligen Zeitgeistes ans-sprachen- In einem aufgefangenen Briefe von Antraigues standendie Worte: „Ich wundere mich gar nicht, daß Cambacereö unter de-nen ist, die die Rückkehr des Königthums wünschen; ich kenne ihnrc." Cambacdres wies die Beschuldigung, welche daraus hätte gegenihn geführt werden können, zurück. Die Versammlung befahl, seineNebe brücken zu lassen; allein der Ruf seines Republikainsni hattedennoch einen Stsx bekommen, und er ward aus dem Direktorium,für das er aufgezeichnet war, zurückgewiesen. Er trat in den Rathder 500, wo er einen neuen Plan zu einem bürgerlichen Gesetzbuchsvorlegte. Den 2osten Mai 1747 trat er aus dem Rathe, das Jahrdarauf erschien er unter den Wählern von Paris und nach der Revo-lution vom zo. Prairial 7 (19. Juni 1799) ward er zum Justiz-minister eihoben. Den iz. Bnimaire erhielt er die Stelle eineszweiten Konsuls, welche er im December antrat. Er ließ ore Orga-nisation der Gcrichtsverwalkung den Hauptgcgenstand seiner Beschäf-tigung seyn. Nach Napoleons Thronbesteigung ward er zum Reichs-vizekanzler und darauf zum Grofioffizicr der Ebrenlegion ernannt, underhielt 1805 den Preußischen rothen und schwarzen Adlerorden. ImJahre 1803 erhob ihn Napoleon zum Herzog von Parma.

Camb 0 n (I.), geborner Protestant. Er schlug sich mir vielemFeuer zur Revolution, ward MunicipaUtätsoffizier von Montpellier,und sodann Deputliter bei der gefttzaebenden Versammlung, wo ersich am meisten mir den Finanzen b.schafktgte. Ihm verdankt mandie Einrichtung des aroßen Buchs der Staatsschuld. Den ztcn April1792 legte er einen Bericht über die Finanzen vor und stellte die Be-hauptung aus, daß die Masse der Nationalgüter die Summe der inUmlauf gesetzten Assignaten bei weitem überstiege. Den zo. ließ erfür zo Millionen neue Assignaten machen. Den 19. August nahm" SicherheitSmaßregeln für den König, als dieser nach dem Sitzungs-saals geführt wurde. Wenige Tage darauf trug er auf den Verkaufder Krvndiamanten und des Kronschmnckes an, und ließ beschließen,daß die uugeschwornen Priester nacv Guyana geführt würden. Erwar der letzte Präsisent der gesetzgebenden Versammlung, derenSchluß er den 20. September 1792 bekannt machte. Als erwählter«eputirce beim Konvent bewirkte er mehrere Beschlüsse, die die Ein-ziehung der Güter von Ausgewanderten betrafen. Im Januarbollite er Ludwigs XVI. Tod ohne Aufschub. Den i. April kündigte« die Eröffnung des großen Buchs an. Auf einen Angriff Robes-Wres den 8. Thcrmidor rechtfertigte er seine und des FinanzanS-styuffes Verhandlungen. Später sah er Stück für Stück d«S Getan,