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de, das er mit s» vieler Mühe aufgeführt hatte, zusammenstürze».Bei dem Ausbruche dcS Aufruhrs vom i. April 1795 ward auf Tal-lieuS Antrag, CambonS Verhaft beschlossen: «S gelang ihm aber, sichihm zu entziehen, indem er sich in der Vorstadt St. Anleine verbor-gen hielt. 2 » der Verschwörung (20. Mai) war er von neuem be-griffen und ward in die Acht erklärt. Die Amnestie vom 4. Brü-rnane gab ihm seine Freiheit wieder. Seitdem lebte er ruftjg zuMontpellier, war selbst Municipaliräts-Offizier und Kommissär desDirektor ums. 1804 kam er nach Paris und schlug alle Anträge fürdie Karriere der Staatsverwaltung aus. Er lebt bei Montpellier ausdem Lande.
Cambrai (Fr.), Camerich, eine große befestigte Stadt miteinem Crzbisthum (der berühmte Fenelon bekleidete die crzbischöflicheWürde, und nach ihm der eben so berichtigte Eardinal Dubois) ander Scheide, in den Französischen Niederlanden; jetzt in dem Depar-tement des Nord. Von daher kommt die unter dem Namen Cani-trier tu ch bekannte Leinwand. Der Friede zu Cambrai wurdeim 2 -1529 -wischen Kaiser Karl V. dem König Franz I. von Frank-reich geschlossen, und zwar durch,Vermittlung der Mutter des Kö-nigs und der Vaters-Schwester des Kaisers Margaret ha, da-malige Gouvernaati» der Niederlande; daher der Friede auch l»n>»ix <le« O-l,ue«> der Friede der Damen, heißt. Eng-land trat diesem Frieden bei. izoy wurde daselbst noch ein berübm-tes Büudniß gegen die Republik Venedig geschlossen und 1724 zwi-schen Kaiser Karl VI. und Philipp V. ein Friedens-Kongreß eröff-net, der sich aber durch den »Wiener Vergleich von 1725 zerschlug.
Cambridge (Adolph Friedrich Herzog von) Sohn des Königsvpn England, geboren den 24. Fedr. 1774. Er war 180z Gouver-neur von Hannover, als dieses von den Franzosen besetzt wurde,suckle anfangs Widerstand zu leisten, gab ihn aber auf, da seineMacht zu gering war, und ging, nachdem er dem General Walmo-den das Kommando der Truppe», die bald darauf kapitulirten, über-gebe» hatte, nach England. Er nahm seinen Platz in dem Hause derPairs ein, und sprach bei mehreren Gelegenheiten mit Heftigkeitgegen Frankreich.
Camee, der, eigentlich ein geschnittener Stein, welcher zweiSchickten von verschiedener Farbe hat, deren eine die erhabene Figurgeworben , die andere aber der Grund derselben ist. Weil gemeinig-lich Onyre dazu genommen werden, so werden in weiterer Bedeutungerhabene geschnittene Onyre, und i» «och weiterer alle erhabene ge-schnittene kostbare Steine Cameen genannt. Eine der berühmte-sten ist die zu Paris befindliche Ouyrcamee unter dem Titel: Apo-theose des »Augusts, auch durch die besondern Schicksale, welchedieser Onyr gehabt bat, merkwürdia.
Camenen (oder Camöne n) werden auch die Musen genannt.Eigentlich war Camena eine Gottheit der ältsten Bewohner Ita-liens, die auch nachher Carmenta hieß, und das Symbol der höch-sten göttlichen Weisheit ausdrückte. Numa weidete den Cameneneinen Quell und Hain, und eben daher wurden sie mit den Mnst»verwechselt.
Camera 0 bscura, die finstre Kammer. Man versteht darun-ter entweder ein ganz verschlossenes Zimmer, in welches das Lichtnur durch eine kleine runde Oeffnnna falle» kann, oder einen «achte» Regeln der Lichlseyre eingerichteten Kasten, in welchem sich die