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äußern Gegenstände, z. B. die vorliegende Landschaft verkleinert ab-bildet, so daß sie leicht nachgezeichnet werden kann.
Camerarius (Joachim) Professor der griechischen und latei-nischen Sprache in Leipzig, geb- zu Bamberg den 12. April izc»studiere zu Leipzig, Erfurt und Wittenberg und stiftete daselbst mitMelanchthon eine vertraute Freundschaft. Auf die Empfehlungdesselben kam er als Lehrer der lateinischen nnd griechischen Sprachean das neuerrichtete Collegium zu Nürnberg und 1536 wurde er vondem Herzog Ulrich auf die neue Universität Tübingen berufen, woer einer der ersten Professoren wurde. Nach fünf Jahren ging er nachLeipzig und starb taselbst am 17. April 1574. Um die wissenschaft-liche Kultur seines Zeitalters hat dieser vielseitig gebildete und ge-schmackvolle Gelehrte sich sowohl durch seine zahlreichen Schriften, alsauch mündlichen Unterricht sehr verdient gemacht, und der Eifer, mitdem er rastlos an Verbesserung des Schul - und Akademischen Unter-richts arbeitete, trug viele herrliche Früchte. Mehrere Griechen,z. E. den SophocleS, Herodot, rc. übersetzte er in trefliches Lateinund über verschiedene alte Autoren gab er seineAnmerkungen heraus,1 . B. über Cicero, Plautus, Lerenz. Seine lateinischen Gedichteund sein Leben Melanchthons (Virs UolsncUrlioiijei sind klassisch.
Cameron (Johanna oder Jenny) die durch vielerlei Gerüchteberühmt gewordene Geliebte des jungen Prätendenten, eines Schot-tischen Edelmanns Tochter. Sie hatte von Natur ein feuriges männ-liches Naturel, war aber sehr verliebt. Um sie zu bezähmen schickteman sie nach Paris in ein Kloster, wo sie aber bald eine Maikresieabgab, und mir ihren Liebhabern da und dort, als Mann gekleidet,hemm reiste. Einer ihrer Verwandten kundschaftete sie aus > undschickte siezn ihrem Bruder nach Schottland, wo sia sich durch Witz,Verstand, und scheinbar gure Lebensarr allgemeine Hochachtung er-warb. Nach des Bruders Tode verwaltete sie die Guter ihres un-mündigen Vetters. Um diese Zeit kam der junge Prätendeur nachSchottland, dem ihre ganze Verwandtschaft sich zugesellte. Er ver-langte daher auch vom jungen Cameron, daß er bei seiner Fahne mirseinen Leuten sich einstellen sollte. Jenny nahm das Geschäft fürihre» einfältigen Vetter auf sich, setzte sich zu Pferd, und führtedem Prätendenten 250 gut berittene Leute zu. Ihr uugemern led-> HaftesWesen machte, daß der Prätendent sie bat, bei ihm im La-! setzn bleiben, u»d er nannte sie den Oberst Cameron. ErbrachteMich einige Stunden in ihrer Gesellschaft zu, daß man sie für seineMaikreffe hielt. Er saß eben in ihrer Gesellschaft, als er die Nach-Nchr bekam, daß der Herzog von Cnmberland gegen ihn aumarschire.Sie wurde hierauf von den Englischen Truppen gefangen nach Londongeführt, wo sie jedoch wieder frei wurde, man hörte aber nachher»lchks mehr von ihr.
Camille, die. Der Name einer Pflanze mit erhobenem nndbackten, Samenbvden, und einem halbkugeligen geschulten KelcheO.) wovon es mehrere Arten gibt. Die edele oder Rö-mische Camille (X. noirili» l..) wächst auf Triften Und trägt Blu-i wen, welche nicht unangenehm riechen. Die gemeine Camille! «Meinem kegelförmigen Samenbvden, welche aus den Becker» wächstand deren Blutheu besonders zu Abluden oder Thee und zu Umschlä-»cn «m stockende Säfte zn zertheilen gebraucht wird (ülarric.ri»