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>z für ei«- Her größten Meisterstücke gehalten wird. Auch errichtete ers in des V-nerlanischen Gesandten Palaste 1792 eine Schule zum Be-t, sten der Venekianischen Jugend. Und s» fuhr er fort, Lurch die tkeff-n jichstcn Arbeiten seinen Ruhm immer fester zu begründen; verließn dann denn Ausbruche der Kriegsunruhen auf eine Zeitlang Rom,s- ! wohin er aber nach dem Frieden wieder zurückkehrte, seine berühmten Statüc, Perscus mit dem Haupte der Medusa, vollendete»ie 1802 von Bonaparte nach Paris berufen wurde, um das Modell zu
n einer kolossalen Bildsäule desselben zu entwerfen; dann in demselben
>t ^ Jahre vom Papst Pius VH. durch ein D'plom zum Oderaufseher allerik j Römischen Kunstsachen und aller artistischen Unternebmungen im son-st s zen Kirchenstaate ernannt und zum Ritter vom goldenen Sporn erbo-st l ten wurde. Das Grabmal der Erzherzogin Maria Christin« zuir Wi n sing er auch um diese Zeit an zu bearbeiten, welches er igoün selbst dort aufstellte. Viel ist übrigens über diesen berühmten Künst-!- j lcr, manches Widersprechende und mancher Tadel ausgeschüttet wol-lt j den. Der berühmte, unlängst verstorbene Fernem fand schon man-d ches zu tadeln, nnd mehrere Kritiker solaren »ach. Am schönsten
» I bat ibn vielleicht Gdthe in der Schrift: Winkelmann und sein>r Jahrhundert, und am richtigsten A- W. Sch lege! in einem Senk-st schreiben an Göthe gewürdigt.
» Cantabile (Musik), sangbar; wird in mehrfacher Bedcu-
n tung gebraucht. Im Allgemeinen bezeichnet es 1) d«S Faßliche und
i- Zusammenhangende, Leichte und Fließende der Melodie, wodurch sie
!- leiwter sangbar wird; 2) die sanfteren Stellen eine« Tvnstücks im
e Gegensatz der mehr rauschend, n Passagen; 3) einen Satz von langsa-
s wer Bewegung, dcss n Melodie im hohen Grade singbar ist.
u Canrate, die (Musik und Dichtkunst); ein für musikalische
!- Darstellung bestimmtes Gedickt, welches gewisse Empfindungen «ndL-ideuschafrcn bei Gelegenheit eines wichtigen Gegenstandes aus derl- ! Natur dem menschlichen Leben, der Moral, Politik, oder Religion,
- ausdrückt. Sie besteht aus mehrern abwechselnden Sätzen, beson-ii j Hers aber aus einigen Recitativen, Arien (welche beide nokbwrndiget ! Stücke dabei sind), Chören u. s. f. Sie wird vorzüglich beim öffeut-c lichen Gottesdienst gebraucht, und heißt alsdann auch Oratorium.
i , Cantemir (Demetrius), Fürst der Moidau, geboren 1673,k leitete sein Geschlecht, das sich in der Moldau niedergelassen hatte
S und zur Griechischen Religion bekannte, vom Lamerlan her. Er war
i der gelehrteste Große, den die Türkei je gehabt hat. Die Pforte
- hatte ihn 1710 zum Hvsxodar ernannt, er verlor aber seine Würde;
, wegen geheimer Verbindungen, die er mit dem Russischen Czar,
e > Peter dem Großen, einging, und wurde nachher von diesem
1 ! r«m Russischen Reichssürstcn und geheimen Rath erklärt. Er hakte
> großen,Antheil an der Errichtung der Akademie der Wissenschaften zu
> Petersburg, und starb 172z auf seinen Gütern in der Ukraine,
l Drin merkwürdigstes Werk, was er selbst Lat,misch schrieb, von
- Nik. Lindal aus der Handschrift ins Englische übersetzt wurde und
- in London 1734 in 2 Folio-Bänden erschien, ist seine Geschickte deS
> Wachsthums und des Sinkens des Ottomannischeu Reichs. Es um-
j Wtdie Jahre 1300—1723. F, L. Schmid bat >745 davon eine
, Deutsche Uebersttzung geliefert. Demetrius Sohn, AntivchuS,
1 geb. 1709, starb 1744, wurde vom Russischen Hofe zu verschiedenen
, > wichtigen Gesandtlckaften gebraucht, und ist als Gelehrter durch ei-
l ! nige Satyren bekannt worden, die aus dem Russischen ins Teutsche