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Scheu, sondern bloss in einigen Orten nade beisammen liegen, umnöthigen Falls sich bald wieder versammeln zu können.
Canut, Knud der Große, König von Dänemark, folgteI012 seinem Vater Sven» in der Regierung, vereinigte ioiü »an;England Mit dem Dänischen Reiche, und auch Nonvegin mußte ihmd>r bisherige König Olaf überlast, n. Da er über einen Theil vonSchottland gnd Schweden herrschte, so war seine Macht käst über denganz«» Norden von Europa ausgebreitet, und er benutzte diese Macht,um in 'einem Reiche das Christenthum und größere Kultur zu ver-breiten. Er ließ seine Dänen durch Engländer in dem Christenglau-ben unterrichten. Mit d-mselben kam auch zugleich die SchreibekunstNach Rordeurova. Aber auch die Lehnsoersaffung, die Canut in Eng-land kennen lernte, führte er in seinen Staaten ein, weil ibm dieseeine gute G-legenheit zur Belohnung seiner tapfern Krieger ver-schaffte. iO2g that er eine Wallfahrt nach Rom, und stiftete einVerpflegungsbaus für die nördlichen Pilgrimme. Er starb ivzü.Mit seinem Sohne Hardegünd starb schon 5 Jabre Nach seinem Todesein Mannsstamm aus und die große Monarchie löste sich wieder inmehrere Staaten auf.
Canzone (Poesie), eine lyrische Dichtart, prvvenzalischen Ur-sprungs . der Poesie Italiens eigenthümlich. Schon bei den (rüde-sten Dichtern des 13. Jahrhunderts findet Man sie, anfangs freierund ungebundcr, von Petrarca aber zu bestimmten und regelmäßigenFormen ausgebildet. Dadcr O-naone petisickesos; aber auchLaorons Dosn-N», weil sie von Toslanern ausgebildet wurde.Sie rst in mehrere Stanzen abgetheilt, in welchen sowohl die Art undDerrheilung d.r Verse (Hendekasyllaben und Lecrsnsrj) a!s dieStellung der Reime gleichförmig ist. Jedoch ist weder die Anzahl^ der Stanzen selbst, »och die Anrahl der Verse, aus denen jede Stanze. begebe» kann, so genau bestimmt, als bei andern lyrisch-» Formen,t B. dem Sonett. Be> Petrarca findet man keine Canzone von we-niger als ; und mehr als so Stanzen, und in keiner Stanze wenigergle y und mehr als 20 Verse. Gewöhnlich schließt die Cänzbne miteiner Stanze, welche kleiner als die übriacn ist, und ripres», con-tzollo, rowiaro, Abschied genannt wird. Bei Petrarca fehlt sie! säst nie. bei älteren Dicbccrn Liters. Meist enthält sie eine Avostro-j Phe des Dichters an seinen Gesang,, worin er von ihm Abschied, uimmr, ihm Auflräae gibt u. s. w. Seit den Zeiten von Oddo belleColonne, dessen Blüthe in die Zeit von 1240 fällt, ist sie im Ge-brauch. Uebrigens gibt es verschiedene Arten und Namen der Can-sönen, so wie verschiedene Benennungen der einzelnen Theile dersel-ben. Zwei Arten find den Dicht-rn des Alterthums nachgebildet, die! o»»,.ons »Nsobsonties und piiiäsiica. Jene ist in kleinere Stanzen«us kürzern D rft» bestehend abgetheilt, mit gleichförmiger Reim-stellung durch alle Stanzen, aber unbeschränkter Wahl der Vetse undStellung der Reime. Deshalb ist die Verschiedenheit hier tast unzäh-lig, so wie selbst bet Inhalt sehr verschiedenartig ist. Nicht bloß,die Anakreons Name erwarten ließ, leichte, anmukbige Liebet derFreude, der Liebe, des Scherzes findet man hierunter, sondern auchGedichte von feierlichem, erhabenem Inhalt und prächtigem» dithy-rambiichrm Schwünge, Dieser Inhalt und Schwung eignet sonst derj Vlndarischen Canzone, welche Luigi Alemaniti im tü. Jiihr-i hundert zuerst in die Italiänische Poesie eingcführr, Chia.br etahauptsächlich ausgebildet bat. Sie unterscheidet sich vön..der xetrül-Lonv.Lex. Erster Band, G g