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Nacht und der Erebus. In der heutige» Dichtersprache zeigt esden unordentlichen, verworrenen Austand irgend eines Dinges an.
Chapeau, d: r Hut. Uneigentlich eine Mannsperson, ein .Herr.Cbapean-bas gehen, den Hut unter dem Arm oder in der Handtragen. Ein Cbapeau bas-Hut, ein kleines Hütchen, das man nichtauf den Kopf zu setzen pflegt; ein Armhut.
> Chavelet, ein Rosenkranz, ein Paternosb r; auch bei den Tür-^ ken eine Art von Rosenkranz oder Gebetschnur, die aus 99 Kügeichen
und einer etwas großer» Kugel besteht,j Cha pelle, Claude Eman. Cuillier, Dichter, geboren 1624 indem Dorfe Chapelle bei Paris, wo er er seinen Namen bekam, hatteden Gaffendl zum Lehrer in der Philosophie und die Natur in derDichtkunst. Seine Geeichte tragen die Hauptzüge seines Charaktersau sich, die höchste Leichtigkeit, Munterkeit und Graz-e. Am berühm-testen ist er durch die Reise geworden, di- er in Gesellschaft seinesFreundes Bacvanmonr angestellt uno beschrieben ha', und die man indieser Gattung für klassisch erklären kann. Er genoß eine Leibrentevon 8c»o Livres, und starb iü8s zu Paris.
Cbappe, C., geboren 176; in Mans. Er trat in den geist-lichen Stand, widmete sich dem Studium der Physik und war d Erfin-der deS -Telegraphen. Als er auf einer Reise nach Lyon in Verhaftgesezt wurde, nahm er sich aus »»bekannten Beweggründen den -rüstenJan. >8oü selbst das Leben.
Chapt.al, I. A. C , von Montpellier, that sich im Mai 1792
> bei den Unruhen dieser Stadt hervor, wo der Pöbel sich der Citadellebemeisterte; ward 179400« dem Wohlfahrtsausschüsse nach Paris be-rufen und arbeitete an der Vervollkommnung der Pulverfabrik vonGrenelle, wobei er auch nach dem yten Lbermidvr angestellt blieb.1798 ward er zum Mitglied des Naiivnaliustiruts ernannt und nachdem ixten Bruma re in den Sraatsratb und von da als Mmtster desInnern berufen Düse Stelle verließ er im Au -ust >804 , ward Se-nator, hieraus Schatzmeister des Senats, Großokfizier der Ehrenle-gion, und 1808 erlieft er den Grafencicel. Im Jahr 1805 nahm ihndie Gesellschaft der Wissenschaften zu Kopenhagen zu ihrem Mitgliedsauf. Seine Schriften sind sehr gesucht und zahlreich.
, Lfts i i> tzono, ein Fuhrwerk, woran sich Bänke befinden., dieüber die Wagenleitern vorstehen. Diese Wag n sind sebr leicht, habe»
^ enge Spur, keine Deichsel, unten eine Gabel, weil sie einspännig sind.Man bedient sich ihrer häufig in der Schweiz, besonders wenn manVon Thun in das Haslitbal reiset.
Charade. Ein Splbenräthscl, das ist ein Räthsel. dessen Ge-genstand ein Name oder Wort ist, das man zu errathen aufgibt, in?dem man jede einzelne Svlbe als ei» kür sich bestehendes Wort aufeme räthseldafte Weise beschreibt. Gelungen mag man eine Charadenennen, wenn die verschiedenen Räthsel, welche sie enthält, in eine»Paßenden Bezug auf einander gebracht sind, und mit einer epigram-matischen Spitze im Ganzen zusammen laufen Am angenehmste»spricht sich dies Gedankenspiel in Wer wo aus nnd unsere witzigenKopfe haben uns in Uebermaß damit beschenkt, wie dieß alle Alma-nache und belletristische Zeitschriften beweisen. Die teutsche und fron«zoinche Sprache sind vorzüglich reich an solchen zusammenqesezte»Wörtern, doch auch die älteren Sprachen, als die lateinische und griechi»Lemv.Lex. Erster Band. M m