Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Cha

sche, besonders die leztere, baden einen Ueberfluß daran. Die Denk-sche Sprache ist deswegen so reich, weil sie oft die Substantivenunverändert zusammensetzt. Mau bat solche oft auch recht gefäl-i» in kleine Erzählungen, Sonetten rc. eingekleidet. VorzüglicheCharade» haben wir in Almanachen und Zeitschriften von Kind, Große,Keruer, Theodor Hell rc. Man vergl. mit diesem Art. noch Gryphi.Ein Paar Beispiele mögen hier das Nähere darthuu.

Drei Sylben.

Seh ich aus deinen beiden ersten holdDie dritte sanft zu mir berübergieiten,

Lausch ick für der Empfindung sel'ge FreudenNicht Ruhm uud Ehre, Thron und Gold.

Au deiner Hand, mit dir in seligem Verein,

Wird mir mein Leben nur das Ganze seyn.

Aug enb li ck-D r e i S y l b e n.

Drei Sylben sinds, die erste ist die Pforte,

Durch welche Gutes. izift dem Bösen stiegt.

Weil schön und häßlich, doch aus einem OrteHindurch der Lüfte Schall sich fügt:

Das Thor zum Magazin, das mau zwar täglich füllet.

Doch memals voll bleibt, weil die ScharDer Zchrer, denen es den Hunger stiller,

Am Verrath naget immerdar.

Des Menschen Nachbild ist das zweite Sylbeupaar,

Und ahmt selbst nach, was nachzuahmen war.

Das Ganze trifft man nicht im Reich der Wirklichkeit,

Und doch, siebt man es weit und breit,

Won Bettlern so, wie von MagnatenIn offnen und verdeckten Laden,

Feil halten — doch, so viel ich weiß,

Erfährt man nimmermehr den Preis.

M a u l a f f e.

Zwei Silben.

Foneur, hue je vous z>Iul»s, si vor»« esz'olr so konllo8»!' le retoin beuiyux <les <Ts»cos >!u !

Vonx-tn, izu' ä tos llesii-s 1'evcneiuei»r iv^oiche?

Doiijoms, sans r'ecatkei < inaiclie vei s le cleinler,ikeune linniine, en ^araissanr suv la seeny <In inoncle,

8c»NA», «jue res'succcs cck^eiicleNt lle I'enrii.^.

O o k> n t.

Charakter. Ck> a ta kteristik (Anthropologie. Schöne Kunst).Unter Charakter verstellt man überhaupt das auszeicknende Merk-mal eines Dinges wodurch es von andern unterschiede» und als ei»eigenes erkannt wird- Charakteristisch pflegt man dasjenige zunennen, was durch eigenthümliche Beschaffenheit so ausgezeichnetist, daß es nicht verkannt uud mit einem andern kann verweckieltwerden. In dieser Beziehung kann Charakter allem und jedem z»'geschrieben werden, was kick,durch besondere Merkmale von andernWesen unterscheidet, und man spricht vvm Charakter eines BaumSx,einer Waldung, Gegend» Landschaft, eines Thiers u. s. w. 'Derallen Gegenständen der belebten und unbelebte» Gcköpsung werd derAusdruck Charakter nur i» der genannten, in Beziehung aus den