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scheu Reichen; von Dester, eine Molle, ein Verzeichniß der ein-nahmen und Ausgaben. Defrer-Emir ei» Türkischer Beamter,der über die Land- und Lehngüter die Rechnung sübrl.
Degen, ist ein bekanntes Seitengewebr. In den ältesten Ie>-len waren Schwert und Degen eins, wenigstens wurden sie durch einWort ausgedrückt. Anfangs waren die großen SchlacbtschwcrterMode, die mit beiden Händen mußten getragen und regiert werden!dann folgten tue Schwerter, die man an der Seite trug; sie hattenlange Handhaben, wovon der große Knopf unmcr unter dem kurzenMaut, l des Ade>s hervorragte; dann kamen die langen SpanischenEtoßdegcn, dann leichtere und schmälere Haudegen, dann die klei-nen Srutzerdegen auf. Die Sitte, daß Studenten Degen tragen,<st neu. Anfangs trugen nur Avliche und reiche Stuockende einenDegen, wenn sie in die Fechtsch-cke gingen; nachher trugen sie ihnbeständig. Die ersten Spuren findet man im sechzehnten Jahrhun-dert. Vorzüglich wurde jene Sitte im dreißigjährigen Kriege herr-schend, wo der miliränsche Geist sich auch der Studirendeu bemäch-tigte, welche die Mantel ablegten und Degen trugen, selbst da sie inAemter beförd. rt wurden.
Degradtren (nach dem Ktiegsrechte) ist eine Strafe drr Sol-daten und wird in die ehrenrührige und nicht ehrenrührige eingetheilt.Letztere bat bei geringen Fehlern im Dienste statt, und besteht dar-in, wenn ein Stabsoffizier zu einem S üb ackern-Offizier, einSubaltern-Offizier zu einem Unteroffizier, ein Unteroffizieraber wieder zu ernem Gemeine» herabgewürdigt wird. Die ehren-rührige oder entehren d e Degradation hingegen geschieht wegenbegangener Feigheit, Veerärherei, Diebstahl. Meuchelmord u. dergl.!«ndzwar mit folgenden Ceremonien. Es wird nach gehaltenem Kriegs-oder Stand- Rechte ein Kreis geschlossen, und nachdem der Audi-tcur das Urthel eröffnet, zuerst die Fadne ober Standarte über beMDehnquinten zugewickelt. sodann derselbe von dem Sleckenknecht ruckeinem Kniestoße aus dem Kreise hinausgeworfen und dem Scharfrich-ter übergebest Dieser nimmt ihm hierauf den Degen ab, zerbrichtdenselben in Stücken, schlägt ihm dieselben um den Kopf und wirft ihmsolche vor die Fuße. Wenn der Delinquent znm Tode verurrheill ist!so wckd hierauf die Todesstrafe an ihm vollzogen. Soll ihm «der dasLeben nicht genommen werden; so stoßt der Scharfrichter den Delin-quenten dem Henkersknecht in die Hände, welcher ihn mit einemSchlag ins Gesicht empfängt und entweder auf einem Karren oderFug über d>e Gränze dringt-
O- xu,tlb»» noo ost stisputanälim, (Sprich!».)üb-r den Geschmack öst nicht zn disputiren, d. h. der Mensche» Gr-schnn-ck i > venchi-den; jed.r bat stinen besondern Geschmack.
D dn barkeit ist die E g- nschaft der Körper, vermöge welcheman ihr n Theilen verschiedene Lagen gegen einander geben kann,ohne ibr,„ Zusammenhang zn zcistören. Das Gegentheil von Dehn-barkeit >st Lp'-öd-gkeit. Unter all-n Körpern ist diese Eigenschaft be-sonders den Metallen eigen; doch besitzen sie dieselben tn sebr ver-schiedenen Gruden. Das Gold übertrifft darin alle andern. EinGran Gold laßr sich in eine Länge von 500 Fuß ausdehnen. Außer denMetrik n si d auch viele weiche und flüssige Körper, z. B. mancheOcle, die Materie, aus welcher die Spinnen uud Nachtfalter, ins»»-verdeck die Se denraupe». ihre Fade zvinu-n u. a. m., ausdehnbar.Ltele Körper erhallen diese Eigenichalt »n si»em hohen Grade, n>e">'