Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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sie erhitzt und flüssig gemacht werde», z. B. Siegellack, und iiber,.-^Le und Gummi; auch insbesondere geschmolzenes undwyr ernstes Glas. -Aus diesem letzter» kann man die feinsten Fa-welche selbst nach dein Erstarren und Erkalten die^vorakcic des Glases nicht basten, und sich daster stiegen und6,-1,» lassen. In dem Kunstkabinet des Haitischen Jstaisenhausesbestellen"" ""e Pcrrücke, deren Locken aus dergleichen Glasfadcn

rw heißen in Nicderdeutschland, und besonders in den

^Enmanderu, die hohen Dämme von Steinen und Erde, wodurchuas r.and gegen das einbrechende See - und Flnßwasser geschützt ivird.

Deismus, der; die Lestre, nach wclckK zwar eine Gottheit,«bcr nicht zu Folge ciner Offenbarung, sondern zu Folge derferner nfl angenommen wird. Der Del st, derjenige, der dieserLehre zugethan ist.

Dejanira (Mythol.), die To»ter des Oeneus, Königs in^.aiydomen in Aetvlien, wurde anfange dem Awelous, und dannvem »erkulcs verlobt, und dieß verursachte zwischen beiden Heroenü"l>di.chaft. Achclous wurde in einem Zweikampfe überwunden,und die limqe Prinzessin war der Preis des Siegers, der sie in seinchacerland führen wollte, als er durch den Fluß Evenus, der sehr an-geschwollen war, aufgehalten wurde. Da er eben bei sich berathschlagte,

°v er umkehren sollte, kam der Centaur Nessus, und erbot sich, die-g'elantra auf seinem Rücken über den Finß zu tragen. Herku-zufrieden war, ging zuerst über den Fluß; da er aber„andern Ufer angelangt war, sahe er, daß der Centaur, weitdie Dejanira über den Fluß zu tragen, vielmehr alleObwalt anwandte, sie zur Untreue gegen den Herkules zu zwin-^i)a dieser es sahe, so schoß er, ausgebracht über diese Kühn-^luen Pfeil auf ihn ab der mit dem Flute der lernäischenSchlange vergiftet war, und durchbohrte ihn. Nessus, der seinenherannahenden Tod fühlte, gast der Dejanira sein blutiges Ge-wand, und sagte ibr: „könnte sie ihren Gemahl überreden, es zntragen, so wäre dieses das sicherste Mittel, ibn stets an siezn fes-seln und ihm eine Abneigung gegen alle andern Frauen beizubringen."Die junge leichtgläubige Gemahlin nabm dieses Geschenk, mit demVorsatz, es zu brauche». Nach einiger Zeit, da sie wußte, daßHerkules in Euböa durch die Reize der Jene, Lockter des E»-rrtes, gefesselt ward, sandte sie ibm das Gewand deS Nessus«urch einen jungen Sklaven, Namens Lychas, dem sie anscrug, ih-rem Gatten die zärtlichsten und rührendste» Empfindungen von ihr«"sagen. Herkules, der die Absicht seiner Gattin nicht almete,«ahm freudig das unselige Gewand; aber kaum hatte er es angezogen,er von solche» Schmerzen aepcuügt, daß er in Wuth ge-"k" Lvchas ergriff und ins Meer schleuderte, wo er in einenseife» vewandelt wurde. Da dieser Heroe fortdauernd oom Schmer-es so gequält wurde, daß er ist» nicht länger ertragen konnte, sox'bv er Baume auf dem Berge Oeta ab, errichtete einen Scheiker-hausen, legte sich darauf, und bat seinen Freund Phi locket, ibn«"Wunden. Da Dejanira den Tod des Herkules erfuhr,"b so von Rene und Schmerz gequält, daß sie sich selbstDie Dichter sagen, daß aus ihrem Blute eine Pflanze'"Milden ftp, mit Namen Nymphe« -der Heracleon.