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Mann, machte 4800 Gefangene und nahm Glnrentz. Den rg. Aprilwurde er zum Dlossiv»sgeneral ernannt, nahm im Juni Tortona underfocht einen neuen Siez. Insonderheit zeichnete er sich jm AugustLei der Schlacht von Novi aus. Im Feldzugr izoi ging er znkNheinarmee, ward Cbef des Gencralstabs linier Moreau, tliat sichbei der Einnahme von Bibrrach, bei dem Ucdcrgange über d.nRy.i»,ben Jnn, die Salza und die Traun und bei der Schlacht von Hohen»linden hervor und machte den Friedensantrag Oesterreichs bei deinAnrücken der Französiichen Truppen gegen Wien bekanur. Der ersteConsul berief iim im Dezember 1801 in den StaarSrath für dieKriegssekrion und ernannte idn zuin Mitglled der Administrationdesselben Faches. In der Folge ervielr er den Titel eines Großoffi--iers der Ehrenlegion und im zebruar igoz das Gouvernement desSchlosses von Versailles. Bei dem Wiederausbruch der Feindseligkei-ten 1805 schlug er die Stelle eines Chefs vvm Generalstabe des Mar-schall Laune- aus. Er wurde baun in Svanien gebraucht, izt 2 be-gleitete er Napoleon an die Weichsel. Er war hier zuerst General-Gouverneur der Länder zwischen der Weichsel und Oder.
Destilliren, Destillation, ist eine chemische Operation,bei welcher man durch eine» gewissen Grad -er Wärme Flüssigkeitenin verschlossenen Gefäßen in Dämpfe verwandelt, die aufsteigen, sichvereinigen und in vorgelegten kalten Gefäßen wieder als flüssigeKörper zum Vorschein kommen. Man scheidet durch die DestillationNicht nur gewisse Substanzen von einander, fondern vereinigt auchmanche dadurch. Die Destillationen werden in nasse und trockene ein-getheilt. Jene geschehen bei Körpern, die schon an sich flüssig sind;biete bei trocknen, deren Dämpfe erst ourchS Abkühlen eine tropfbareFlüssigkeit geben Drc Gerätlsschafren, die zu Destillationen erfor-dert werden, heipen überhaupt Brennzeug. Sie sind von ver-schiedener Akt. Greifen die z» behandelnden Substanzen die M> lalle«icht an, und erfordern sie nur die Hitze dcS siedenden Wasser«, sorann man die Gefäße aus Kupfer Machen; dabin gehört die gemeineDranntweinblase. Bei Substanzen, welche die Metalle angreifen,muß man sich gläserner Gefäße bedienen, dergleichen die Retortensind. Diese haben die Form einer Flasche, aber einen langen, solherabgekrümmt n Hals, daß derselbe mit der Are des Bauches unge-fähr einen Winkel von 60 Grad macht. Es gibt aber auch Retorte»von Eisen. Thon rc. Die Destillation geschieht dadurch, daß sich dieflüchtigen Theile durch die Wärme von den feuerbeständige» trennenund in Dämpfen aufsteigen. Da die Feuerbestandiakeit und Flüchtig-keit der zusammengesetzkcn Körper sehr verschieden ist, so muß diesesauch das Verfahren bei der Destillation seyn. Wenn die flüchtige»Bestandtheile der Körper, welche bei der Destillation aufsteigen, si<Voben in Flüssigkeiten himmeln, so nennt man diese Operation im en-gern Smne Destillation; können sie dies aber nicht, d. i. sind sie ih-rer Natur nach nur fähig, sich in festen Theilen zu sammeln, in wei-cher Gestalt man sie Blumen nennt, 10 heißt dies Sublimation, ob-gleich beides auf einerlei Grundsatz.» beruht. Bei den flüchtige»gasartigen Substanzen bleiben die fluchtigen Theile in ihrem dampf-artigen Anstande, ohne sich weder in eine Flüssigkeit, noch in festeTheile zu sammeln. Wenn die flüchliaen Theile rein aufsteigen undalso keine feuerbeständigen Theile mir sich fortführen sollen; so maßman die Destillation so regieren. daß die fluchtigen Theile nur den »Grad von Wärme erleiden, welcher zu ihrer Absonderung und Lren