Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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geordnet und das grobe Geschütz mehr vervollkommnet. Die Stiftung derunrverfltat Wittenderg aber, und das in MarinulianS lctz-^dre «ach fallende Beginnen der Reformation (r. denDeformation) , beschließt die Vieide der so höchst wichtigenund für Deutschland so unendlich folgenreichen Ereignisse unter Ma»prmmans Regierung, der am 1 r. Januar 151g starb. Seinem Nach-fvlger, CarlV. (Marimilians Enkel »nd Konjg von Spanien),

, ""k- zum künftigen Reichsgrundgesitze entworfene Wahitcre^','^i«tion vorgelegt, die er beschwören mußte, doch der ihm a,a«gevorne despotische Charakter verletzte sie fast bei jedem Schritte, d«.>»kr that. Dr. Martin Luthers Reformatiouswert machte reißen desvnschriite, der Bauernkrieg untcrThomas MünzerS Anführung vrn-drettete vrel Unheil, Landgrafen Philipp v.Hessrnund des Kurfürsten lv.

Wachsen Bündnlß z»m Beste» der Reforrnativu entschied sehr viel für d asGelingen derselben, die feierliche Protestativn der Anhänger der nem.'n^bre erfolgte, der Bund der evangelischen Fürsten, geschloffen .zu«chmalkaidcn (iZZ'), hatte den ersten Rcligivnsfriede nrur Folge; doch brach noch der Schmalkaldische Krieg aus. DieWltlenbergische Kapitulation entschied über das Schicksal des unglmk-ucdcn Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, die Ernestinisch»sächsische Linie verlor die Kurwürde, das Interim gestattete dunProtestanten den Kelch im Abendmahle und die Priesterehe, bis derrnrndli» im Vertrage zu Passau (am zi. Juli 1552) CarlV., durchKurfürsten Moriz Verein mit Frankreich und den Gliedern des^chmaikaldlichen Bundes gezwungen, den Protestanten völlige^ewlssensfreibeit und bürgerliche Gleichheit mit de»Katholiken zusicherte, und auf die Basis dieses Verrraas dergänzliche Religionsfricde zu Augsburg abgeschlossen wurde.^» Hinsicht „eis Deutschlands innere Verfassung ernannte Carl schon"Us s.lnein ersten Reichstage in Worms das Reichsreqiment und er-"-^tte die Gesetze wegen des Landfriedens und Kamm^rgerrchts;,"E wurde hier die RcichSmarrikel emanirt, welche das KontingentReichsarmee bestrmmre, das in der Folge oft bis auf das Drei,»^"^ache erhöht wurde. Carl, in dessen Staaten die Sonnemcht unterging, ressgnirte endlich, der vast des Lbrones müde,tt«v starb >zz8 in einem Spanischen Kloster. Mit Ferdi-nands I. (Carls Sobn) Thronbesteigung ward die Wahlkapitula-«vn revidirt, der Rcligionsfriede ihr einverleibt, das Lridentinische7^"«Iiutti (ihn? eröffnet) beschlösse«, und damit zugleich eineEwigeKiuft zwischen den Katholiken und Protestanten befestigt, welche>e Augsburgische Cvnsesion, diese Trophäe des glorreichsten Sie-Ll°".bcr Hst-rarchie und Aberglauben, als Unterpfand ibrr Glau-bi,l-besaßen. Der päpstliche Stuhl, tief gekränkt durchRnk ,^°e. hinter welcher Luther und die Seinigen in erhabenerDexeel^ befanden, bot Alles auf, Nl» nur einen festen Punkt in. b üch zu erhalten, und fand die Mittel in den immer-i„ Nunciaburen zu Wie», Brüssel und Cöln, und dann

welch- 'Verbre.tuug des schon 1540 ael>ift<ren Ordens der Jesuiten,Mus »«>! gleichsam als geistliche Svidalen gegen den ProtestantiS-ordniin''"^^' Ferdinand emamrfe auch eine Reichshvfrakhs-warv »».'?' Nachfolgers, Marr in Urans U., Regierung

tcr de» bezeichnet durch die kirchlichen Streitigkeiten um

»nd bie Widersprüche zwiichen Melanchtbon

^aivin (s. diese Art.), die Erscheinung der Foriunla