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Concordiä (vergl. dies. Art.), durch welche die Trennung derRcformirken von den Lnrheranern vollendet wurde, und endlichdurch die Griunbachischen Handel (man vergl. dies. Art.). Unterfeinem Sohne, Rudolph N-, ward allmählig der schrecklichedreißigjährige Krieg in der Errichtung der Union (vergl. dies. Art.)«nd der Ligue (vergl. dies. Art.) vorbereitet; die Mraquiste» inBöhmen erhielten in dem sogenannten Maiestätghi-iefe (s. dies. Art.)die freie Reiigivnsübung, die Universität Prag und das Rechtneue Kirchen und Schulen anzulegen, und kurz darauf, unterMatthias, greift man schon zu den Waffen. Ferdinand lt.»ein fanatischer Katholik, war ganz dazu gemacht, um den glühen-den Funken zur wilden Flamme zu bringen. Der dreißigjährigeKrieg beginnt mit allen seinen Schrecke», das Blut der Unionstießt in Strömen, Lilly und Walleustein übertreffen sich gegensei-tig in wüthenden Schlachten, die Union scheint verloren, das Re-stitutionsedikt (s. dies. Art.), das die protestantischen Unter-thanen katholischer Fürsten zum Katholizismus zurückführen soll,wird schon hier und da mit Gewalt vollzogen, Ferdinand glaubtam Ziele zu seyn, als Gustav Adolph von Schweden «),nach des Kardinals Richelieu Plan, zur Rache und Rettung er-schien. Nach seinem Tode lrar Frankreich gegen Oestreich auf, dergroße Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg er-griff die Sache der Protestanten als seine eigene, Banner undTorstens»», Wrangel und Lurcnne finden ihren Ruhm, und derwestphäliscke Friede (lügz) gab dem erschütterten Cvn-tiucnke nach dreißig schrecklichen Jahren die langenlbebrte Rübewieder Noch bevor Preußen sich in die Sache mischte, halleFerdinand ll. seinem Sohne, Ferdinand Hl., durch seinen TodPlatz gemacht» und dieser mußte nun, als der von Frankreich undSchweden Besiegte, den Normen dieses Friedens sich unterwerfen,welcher, außerdem daß völlige Gleichheit und Gewissensfreiheit derKatholiken und Prorestanten, mit Einschluß der Refvrmirten, undfreie Nellglonsübung stipulirt wurde, auch die Unabhängigkeit betfreie» Schweiz und der Niederlande anerkannte. Für das HausPfalzbaierii wurde die achte Kurwürde errichtet, und je-der interessirte Theil erhielt seine Entschädigungen. Unter diegroßen Folgen dieses Friedens, welcher Deutschlands Verfassungbesonders durch scharfe Abscheidung in den Verhältnissen der allge-meinen ReichSvcrwalrung nun konsolidirte und mir allem Recht einAkccustück des Europäischen Völkerrechts genannl werden kann, derdie politische und militärische Macht verbälcnißmäßig vertheilte»gehörte auch die Reduction des Hanseatischen Bundes, dem nur«och Hamburg, Bremen und Lübeck übrig blieben, die Beibehal-tung siedender Heere und ein au-aebildettres BesteuernngssystcM.So gedieh denn die schon mit Luther angebrochene Morgenrötheimmer mehr zum lichten Tage, als Leopold ). den Deutsche»Aaiiertdrvn bestieg, unter welchem der Reichstag von rüüz anpermanent wurde. So friedlich Leopold auch war, so sah er sichdoch i» niedrere Kriege mit der Tn'kei und Frankreich verwickelt»das Ende des Spanischen Successionskrieges erlebte er nicht. Kür
») Man verql. Gustav Adolph und R j cheilen.
—) Man vergl. den Art. »»dreißigjähriger Krieg."