Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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den Herzog von Hannover errichtete er die neunte Knrwürde.Unterdessen hatte Preußen sich »um Königreiche erbeben, und erbreltein vermehrtes Gewicht in den Angelegenheiten Deutschlands.Leopolds Bruder, Kaiser Joseph ss-, setzte den Spanischen Kriegfort, und sprach über die Kurfürsten von Baiero und Cöln die Achtaus, da sie Frankreich angehangen lratttn. Doch unerwartet ichnell,an den Blattern, starb Joseph im 3Z. Iabrc »eines Lebens, undsein Bruder, Carl VI., folgte ihm in der Kaist-rwürde. Derdald erfolgende Utrechter und der auf seine Basis abaeschwsseue Frieder» Rastadt und Baden (1714) machte Carls lortgenahrten Ent-würfen auf die Bereinigung der Spanischen Krone nur der Deut-schen ein Ende. Doch gelana ihm die Errichtung der pragniari-schenSancrion (s-d. Art.), dieses berühmtenOestreichlschenHaus-gesetzes zur Bestimmung der Succession. Der Friede von Wien been-digte den Krieg wegen der Polnischen Kdnigswahl der für

Sächsin günstig entschied, und der Friede zu Belgrad (i?Z 9 ) denhegen die Türken, worin Oestreich sich zu Abtretung.n vergebenmußte. Mit Carls Vl. Tode (1740) erlosch der Mannsstamm derHabsburgischen Dnnastie; seine Tochter, M«rta Theresia, über-nahm die Regierung der Erbstaaten, aber Kurfürst Carl Albrechtvon Baierntrat gegen sie als Prätendent des Oestrcichischen Erbes,und ,742 als Carl Vll. als Deutscher Kaiser auf. Der darausentstände,!«- achtjährige Oestreichlsche Euccessionskneg wird nachCarls VU. Tode (174z) durch den Frieden zu Füßen (1745) glück-lich für Maria Theresia geendigt, welche unterdessen auch die bei-rrn Schlesischen Kriege mit Friedrich II , dem Großen, ge-führt. Am ,5. September 174s ward ihr Gemahl, Franz I.»um Deutschen Kaiser gewählt. ' Der Hubercsburger Friede (176z)decndigte den siebenjährigen Krieg, in welchem Deutschland >o vielgklüteu hatte. Franz I. großer Sohn, Joseph H., folgte seiiiemBaker in der Kais rwnroe (>?c> 5 ). Seine ersten Arbeiten warenEine Revision des Jusrizwesens und des Kammergerichts; diesenfolgte die Aushebung des Je suiter orden s (i? 7 Z). Der Baier-f<de Erbfvlqckrieg uutcrdrach die schöne Rübe, dock nur aurf Jahr; der Friede zu Loschen endigte ib». Die Aufhebung der«Ivster, das Toleranzedikr vvm ,z. Oktober 1781, die erweiterteAeßfrelheit geboren unter die schönsten Dian,anten in Josephs Krone.Die Unruhen in Belgien und der sich erneuerte Türke,ikrieg deunrii,v'Sten den edeln Kaiser gegen das Ende seiner Regierung noch sehr,und »r starb (am ro. Febr. 1790) mit vielen Sorgen im Herze».Leopold n., welcher nach geschobener Revision und Abänderung derA-ahlkapitulativn zum Kaiser gewählt würbe, gelang es, ungeachtetPreußens Dazwischevkommen, mit der Pforte Friede zu schließen,«ckon im ersten Jahre seiner Regierung tbünnte jenseit des Rheinsum das Gewitter auf, das Deutschland den Untergang brachte. Die5 .,"^sische Revolution brach aus. Leopold und Friedrich Wil-Be^i« ' v°n P«ußen sprachen sich -u Pillnitz «nd aliurien sich ,«Leue^inr Aufrechrhallun» der Jiurgritäc »ud der Berfaffnng desunk Reichs. Da starb plohlick Leopold (am 1. März 1792),ei» a" Sohn, Franz i>., trat in seinen Vertrag mit Preußen.ocachdem an Oestreich von der Französischen Nariooalversamm.^rieg erklärt worden war, beschloß auch das Deutsche"m 2 z. Po». 1792) den Krieg» Bald aber schloffen Preußenii.oilr-.Lex. Zeveirer Band. O