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Schullehrekn wird dieß dieß Wort gebraucht;z. B. der Rektor docikt !scheu; bat seine» Vertrag schon angefangen. Ein D o c e n t, ein Leh»render. insbesondere ein akademischer Lehrer; z. B. in Leipzig sindan roo Docenten. Docri mal» pioAunr, eine sprichwörtliche Jie»dnisart; Gelehrte schreibe» gewöhnlich eine schichte Hand. Oocror,eigentlich Lehrer. Man versteht aber darunter allemal einen Gelebt»ten, der den höchsten Grad oder die höchste Wurde in der Theologie,^.r Jurioprodenj, oder Medicin, oder Philosophie erlangt bat.(Fälschlich glauben unwissende Leute. daß der Arzt bloß ein Docket .(ep). Ooernn ?kilo»npliiro ist eben so viel als IVIsAisr-r. Doc»tvrand, Oocroranllu',, einer, der in Begriff ist, Docker zn wek» !den. Dvctorat die Doktorwürde. Doctrin, die Gelehrsan» ikeit; desgl. die Wissenschaft; z. B. er bat sich diese Doctkin ga«ieigen gemacht. '
D ocke (Dockforme), die; heißt ,) in der Schiffsbaukunst ei»besonderer Ort in den Haken oder am Ufer des Meeres, um Sch'Adarin ansbessern oder neue erbauen zu können. Es sind gemeiniglich !große Schleußen oder Tbüren darin angebracht, welche das See - oder ,Flußwasser von dem Eindringen abhalten, mährend am Schiffe gcar» /heftet wird; sobald nun diese-ablaufen soll, werden die Schleuße» lgeöstuer: das Wass.r dringt in die Docken, hebt das auf dem St«* ^vel befindliche Schiff, und führt es in den Strom. 2) In der Da«*knnst beißen Docken kleine, dicke, einen Sims oder .Kranz tragends jSäulen, welche zusammen ein Geländer (Dockengcl ander ol>ck !Balustrade) ausmache». s
vootors 60 n> mono. Ein Gebäude in London, wo dichAdmiralität- - und Consistorial-Gericht gehalten wird, und wo »itDocror, ol civil »Nil Canon larv wohnen, die unter sich ein tolle»gialisches Leben führen.
Document, die Urkunde, der Beweis oder Beleg; z. B.gerichtliches Document über ei» erborgtes Kapital ausstellen. Es fehltihm zur Behauptung seines vorgeblichen Rechts an Docnmenten, >
gültigen Beweisen. Documenkiren, beurkunden, mit gerichl'!*chen oder rechtsgültigen Beweisen belegen; z. B. die Richtigkeitricr Forderung ist documenkirt, rechtsgültig bewiese».
Ooctarium, eine Gegenmitgifr oder Gegenmitgabe, die einMann seiner Frau für ihr Eingebrachtes verschreibt.
Dodd (Oi-. Wilhelm), ein durch sein trauriges Ende bekannteswordener Englischer Geistlicher, geb. zu Bourn in der Grasichast Ll«*coln 1729. Auf der Universität zu Cambridge, wohin ibn sein Vates-ein Prediger, im 16. Jahre schickte, zeigte er bei aller GescbicklichkAeinen großen Hang zum unordentlichen, ausschweifenden Leben. A «lebhafter, witziger Kopf, fing er bald an, durch seine Talente«'«Schriftsteller bekannt zu werden, die er schon im 18. Jahre ansübts'In London, wohin er in seinem 21. Jahre kam, führte er ein ss«*liederlich. - Leben, von welchem ibn sein Vater dadurch zurückzubn«*gen glaubte, daß er ihm eine Prcdigersrelle auf dem Lande unive'sLondon auswirkte, wo auch s.ine Predigten sehr viel Aussehe«machten. Bald erlangte er in London selbst eine sehr einträglich-Stelle; allein sein Hang zur Wollust und zn Ausschweifungen >««simimr größer, und mit seiner Frau, die er schon lange vorher eos«nicht als die ehrbarste Person geheiratbel halte, machte er den -A,gleich, laß kein- das andere geniren sollte. Seine Finanzen wurden-trotz der guten Einnahme, immer zerrütteter; er erlaubte sich