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viel unrechtmäßige Kunstgriffe, die nach und nach ins Publikum ka.wen, und ilm sogar der Saryre des Theaterdichters Fooreaussetzten, so daß er selbst für gut fand, sich auf einige Zeit nachPenf zu entferne». Ungeachtet er nun nach seiner Rückkunft nochrunner gute Einnahme halte, so stürzte er sich doch, bei der unsinnig»sten Verschwendung. wo er sogar auch noch eine Reise nach Paris,und hier ungeheuern Aufwand machte, in eine solche Schuldenlast,
Auge» unterschrieb. Der Betrug würde bald entdeckt, und er kamWch so sehr aus aller Fassung. daß er alles gestand, und trotz dem,d er alle« wieder ersetzte, zum Strange verurtheilt wurde: welches??ch, ungeachtet 23000 Personen die Supplik an den König (Verdis«ache vor den Staatsrath brachte) unterzeichnet hatten, den 27.>777 unter den Thränen unzähliger Zuschauer vollzogen wurde.Dodona, eine wegen ihres Orakels berühmte Stadt von«Ncchenland. Außer den Weißagungen der Priester oder Priesterin,uen des Tempels des Jupiters zuDodona, geschah eine Art her>>!"ßagung vermittelst des Klanges eherner Kessel, die mit'°>cher Kunst um den Tempel gestellt waren, daß, wenn einer gcschla»An wurde, alle übrigen zugleich tönten. Rabe bei dem Tempel zuA°o ona war ferner ein heiliger Eichenhain, in welchem die Eichenut menschlicher Stimme und weißageudem'Geiste redeten.
Ol, , !>e, der (a. d. Italien- eigentlich Herzog) der Name de-»""Haupts in den beiden ehemaligen Italiänischen Freistaaten Ve»^ ""d Genua. Er ward aus dem Adel, in dessen Händen diei^lerung war, erwählt. In Venedig behielt er seine Würde LebenS«in Genua nur zwei Jahr. Seine Macht war sehr eingeschränkt,bestand mehr in dem Aeußerlichen. Merkwürdig war die Ver»«Muug des Doge zu Venedig mit dem Adriatischen Meere,^wohnlich am Himmeifahrtstage, oder bei ungestümen Meere annein andern Tage, fuhr er auf dem Bucentaur, einem piäcktig»Mitten Schisse, in Begleitung des Rathes und der vornehmenGeistlichkeit ei» Stück ins Adriarische Meer. Eine unzählige Menge»lnercr Schiffe nur Zuschauer» angefüllt umgaben den Bnceniaur,von den Kanonen der in einer Linie gestellten Kriegsschiffe be»Wüt ward. Von allen Seiten her erschallte» Lieder und Musik,onm warf der Doge nach einigen gesprochenen Gebeten einen»W"" Ring ins Meer, wobei er Lateinisch folgende Worte sagte:vermählen uns mit dir, v Meer, zum Zeichen einer wahren».".händigen Herrschaft," Wenn dies geschehen war, segelte dere^l.,5 wieder zurück, und mancherlei Frcudensbezeigungen be»sckiik, >? v""^üg. Die ganze Cere«;lv»ie sollte ein Sinnbild der Herr»^ ftder Venerianer über das Ldriatische Meer sey»,leb,,die. Man versteht darunter das System der ge»kia e»? christlichen Theologie, welches von den Kirchenvätern frühzei»sünft.» W?'.' ""d von dem berühmten Kirchenlehrer Augustin imPbii.e Jahrhunderte völlig ausgebildet wurde. Die Theologen »,«scn^chpvtn des Mittelaikers deeiferten sich um die Wette, diese Wis«füllen^', "tt müßigen Grübeleien und leeren Spitzfindigkeiten anzü»tik und Üb die Gelehrten der neuern Zeit, mit Hülfe der Kri»vder^„ i" reinige» vermochten. — Dogmatismus
-a>ogmaktcismus (Griech.) die Anmaßung eine Lehrform a«»