Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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s6o Don Dop

det worden ist, durch den Druck »ersetzt, ihr Licht entläßt, und da-durch die Erscheinung des Blitze- hervorbringt, das Rollen hinge««»ist Folg« einer stufenweisen, oder in verschiedenen einzelnen Massenerfolgenden Verdichtung des, aus der Luft entstandenen, Masse»'dampf«. In die leeren Räume, welche diese Verdichtung veraniaßt-dringt die Luft mit Gewalt ein und bringt «inen Schall hervor, >»welchem sich ein anhaltendes Rollen mit schwächer» oder stärkcrnSchl«'gen verbindet, je nachdem die verdichteten Dunstmassen entwedergleichförmige, in einem fort gehenden Strecken, oder kleinere ««"größere Haufen bilden. Das durch die Verdichtung entstandene W«>'ser fällt in Regen herab. Die Anhänger der neuern Französische»Chemie leiten den Donnerknall aus der plötzlichen Entstehung eins'großen Wolke her. Girtanner stützt diese Behauptung auf duBetrachtung, daß sich im Sommer, wenn es bei heiterm Hiwnmanfängt zu dounern, auf einmal Wolken zeigen, welche vorher uiMda waren, und auch nicht vom Wiude hcrbeigetrieben wurde». A.wie das Gewitter fortdauert und die Donnerschläge anf einandergen, entstehen vach und nach immer mehr neue Wolken , und »i"hält nebst dem Regen so lange an, als der Donner dauert. Dem»»^ist der Donner nicht eine Folge des Blitzes, sondern der Entsteh«»'einer großen Wolke. Indem sich das Wassergas in der Atmospb»^durch plötzliche Erkältung in Wasser verwandelt, nimmt es ei«»»ueun hundert Mal kleiner» Raum ein, als vorher: es entsteht e>'leerer Raum: die obern Schichten und die Nebenschichten dräE"sich herbei, und indem sie auf einander falle», entsteht das Gerä«>Dieselbe Erscheinung erfolgt im Kleinen, wen» man ein Etui «»',macht, dessen Deckel gut anpaßt. Eine Peitsche knallt, weil iß''schnell zurückgezogene Schwitze, welche platt und löffelförmig ist, e>»,gewisse Quantität Luft mit sich zurück reißt, wodurch ein leerer R»»',entsteht, in welchen sich die umgebende Lust mit Gewalt eindrMund dadurch das Klatschen verursacht.

Donnerkeil, der. i) Ein Blitz, welchen der Donnergott, ^Gestalt zackiger Strahlen, in der Rechte führt. Jupiter, UDonnerkeil in der Hand. 2) Ein kegelförmig zugespitzter Stein,man zuweilen findet und von welchem die aberaläubige Menge wa«».daß er mir dem Blitze zur Erde falle. Manche solcher Steine pst,Versteinerungen von jetzt unbekannten Schalthieren, die wegen eist,ger Aehnlichkeit mit einem Pfeile, oder einem Finger, auch P fe',steine und Fingersteine genannt werden. Andere sind steine»'.Streitärte, deren man sich in alten Zeiten bediente, Donner«»» ^Beide Arten werden auch Donnersteine, Alpsteine,schösse, Luchssteine, Teufelskegel, Teufclsfing»',Herenfinger, Storchsteine, Rabensteine, Stahlst»'"genannt.

Doppelflinte ist eine Flinte mit zwei Läufen. DerDoppAsch l a «.'beißt in der Musik da« Anschlagen etlicher kleiner Noten vo> »',Hauprnvte und zwar derjenigen, welche neben ihr liegen. D 0 pP es» 7 ,ken, sind eiserne, zuweilen auch metallene Läufe, wie große Flinte»!««'.,welche bleierne Äugeln von vier bis acht Lotd schießen, geschäftet und >»einem Flinten - oder Büchsenschüsse versehen sind und auf einem lei«"hölzernen Gestelle, gemeiniglich mit drei kleinen Rädern, liegen. M«» st,diente sich ihrer in Festungen besonders sonst mit großem NE