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Dos
Dou
aber nicht in der Nordsee. Sein Fleisch ist zart, weiß und sehrschmackhaft und er wird au den Küsten der Ostsee in großer Mengegefangen. Man genießt ihn sowohl frisch, als gesalzen und versendetihn »ach andern Ländern. Die Grönländer hauen im Herbst undFrühjahre Löcher ins Eis, locken den Fisch durch glänzende Metall-stücke hierher, und sangen ihn an Schnüren von gerissenem Fischbein.
vo» » äo,. in der Tanzkunst: Rücken an Rücke«, oder mitdem Rücken gegen einander gekehrt. Dos ck'-n», in der Baukunst lder Eseisrücken, d. i. ein Gewölbebogcn von Gothischer Form, dek,wie ein Eselsrücken, oben spitzig zusammenläuft.
Do taten (von äos. die Mitgäbe, Mitgift) sind leibeigenBauern, die einem geistlichen Stifte geschenkt sind. vor st»*x»ot», sind Verträge, die Mitgift oder das Hcirathsgut be-treffend. llorstirLum. das Leibgedinge oder Witthum, d. >-was ein Mann von seinem Vermögen seiner Frau auf den Todesfallaussetzt. Dotation oder Dotirung, die Begabung, Beschu-lung; z. B. einer Kirche oder geistlichen Pfründe; desgleichen d>eAusstattung, Aussteuerung. Dotiren, beschenken, begaben; z. B-ein reich dotirres, d. h. durch fromme Stiftungen und Vermächtnissercichbegablcs Kloster; desgl. ausstatten, aussteuern.
Oolcoro, eine komische Person auf der Italiänischen Bühne,welche die Tracht eines Doctors der Academie zu Bologna h»l,«nd immer mit Sentenzen und Lateinischen Brocken um sich wirft., .
OouairiLrr-, eine Wittwe von Stand. Man findet dir?Wort nur noch in Französischen Adressen auf alten Briefen.
Don ane, Douaniers. Was in Deutschen Staaten b>eManlh- und Jollanstalten für die Ein- und Ausfuhr der Handels-artikel sind, das ist das Douanenwcsen in den Französischen; esin der neuern Zeit in Beziehung aus das gegen Großbritannien gel-tend gemachte Continental-System eine große politische WichtiE'erhalte»; auch beruht hauptsächlich seit dem Napoleonischen Handels-edict von Trianon eine bedeutende Erhöhung der Zölle auf der Hand-habung dieser gewaltigen Waffe gegen den Brittischen Handel, dage-gen, wie man behaupten will, früherhin das zahlreiche Corps'(man gibt ihre Zahl auf 28 bis zoooo Mann an) der Douaniers (Aoll-Beamre, die aber militärisch in Brigaden von ü Mann vrganiEsind) den größten Theil des Einkommens gekostet haben soll. N»"dem in Nr. 142 des Moniteurs v. I. i8ii in 71 Supplementen ge-lieferten Bericht des Franz. Fiuanzministers nebst den Rcchnuu«"-hcilagen über die Jahre i 8 oy und 1810 war der ganze Ertrag be-siegte der Douanen im Jahre i 8 oy nicht weniger als 5 Z,?i 4 ,g?,Franken, doch blieben für den reinen Ertrag nicht mehr als ii,5Z2,tö-Franken; die Erhebungs- und Admiuistrations Unkosten hatten de«-nach 44,162242 Franken betragen. Im Jahre 1810 machte »e-Bruttoertrag der Douanen 70,149,506 Franken 8 y Centimen 1 »,sämmtliche Ausgaben bestanden in 21,131,187 Fr. 26 Cent. Dieerwartende Uebersicht des Jahres 18H wird zeigen, von welche»-Einfluß die Lernte von Trianon und Fonkainebleau *), deren Er"»tion in dem letzten Viertel des Jahres 1810 begann, aus den Ertrag
«) M. s. d. Art. Contlnental-System, «nd da« AnSfübrÜ-chere darüber in der in »er Veriagsbandluna erschienenen um"richtende« Schrift „das Co»tt»entar-Dyst«m"(iü sr.)