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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Dreideck er werden Schiffe genannt, welche z Verdecke habe»,«ud deshalb zum ersten Range gehören.

Dreieinigkeit, die. i) Die Eigenschaft des göttlichen Ar-sens, nach welcher es zwar nur ein einziges Wesen seyn, aber au»drei Personen bestehen soll. Die Dreieinigkeit Gottes,s) Dieses dreieinige Wesen selbst. Auch die D r e i e i n h e i t und

Dreifaltigkeit. In der Züricher Bibel ist dafür göttlicheDreiheit gebraucht.

Dreiklang, s. Harmonischer Drciklang.

Dreißig! ährigcKrieg, der. Die Ursachen dieses Krieges»welcher dreißig Jahre hindurch (von 1613 bis 1648) Deutschland ver-wüstete und in eine allgemeine Verwirrung zu stürzen drohte, liegenin der Reformation des 16. Jahrhunderts in dem unbestimmten Nf-ligionsfrieden zu Augsburg von 1555. Schon lange hatten sich d>eKatholischen und Protestanten in Deutschland mit gleich starker Eiset-'sucht beobachtet, und nur die gegenseitige Furcht hatte bisher de»Ausbruch der Feindseligkeiten zurückgehalten. Durch die lüro ge-schlossene Union der protestantischen Fürsten, welcher von kaElischcr Seite die sogenannte Ligne entgegengesetzt wurde, erhifUdas unter der Asche glimmende Feuer neue Nahrung, bis es cndl>«in Böhmen zu hellen Flammen aufloderte. Hier war es, wo die c»aU'gelische Lehre, die sich nach und nach selbst in den Oestreichischen Ek»'stauten ausgebreitet hatte, durch den von Rndolph ll. erzwuEneu MalestatSbrief größere Freiheiten und Rechte erlangt hatte. Edaher die Böhmischen Protestanten unter dem Kaiser Matthiasin diesen Rechten gekränkt wurden, ergriffen sie, aufgewiegelt von demehrgeizigen Graf von Thurn, nach der Mißhandlung der kaMlieben Räthe zu Prag, lüiü die Waffe». Mitten unter diesen U«Aden starb Matthias (den iv. März rü,c>). Nun erklärten d>-Böhmen seine» Nachfolger in der Oestreichischen Monarchie, der un-ter dem Namen Ferdinand ll. zum Römischen Kaiser erwä»'-worden war, und als ein Feind der Protestanten gefürchtet wutb-;der Böhmischen Krone verlustig, und übertrugen dieselbe dem K>'t-sürsten von der Pfalz, Friedrich V., der sie auch nach einigen ^denklichkeiten, vorzüglich auf das Dringen seiner ehrgeizigen Gemse-lin, annahm. Aber schon im folgenden Jahre endigte der große St-»der Liguistischen Truppen auf dem weißen Berge bei Prag (den ?'Nov. iü2o), welcher die Flucht des neuen Königs nach sich zog,Böhmischen Unruhen, mit völliger Unterdrückung der dasigen Prot-'stauten. Ferdinand, noch nicht zufrieden damit, erklärte nunmer.Friedrich V. in die Reichsacht, dessen Untergang bei der derenaufgelösten Union unvermeidlich war. Die Pfalz wurde sonach ^Baierschen und Spanischen Truppen überschwemmt, ünd obgleich Ztr-tapfere Männer, Graf Peter Ernst von MannsfeldHerzog Christian von Braun schweig, mit ihren vonund Plünderung sich nährenden Truppen znr Hülfe herbeieilten, de»noch bald erobert. Allein dre Ueberrragung der Pfälzischen Kurwnkv lan den Herzog Marimilian von Barern (162z), wodurch "7katholische Partei in dem Kurfürstenrathe das Uebergewicht erlangt-»ünd die Fortschritte des Baierschen Generals Tillp an den Gra"zeo des Niedersächsischen Kreises erweckten endlich die pk^-s

stantischen Fürsten dieses Kreises aus ihrem SchluMmer, welche nun in Verbindung mit dem Könige von Dauern«''»