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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Chrlstran IV. zn den Waffen griffen. Dagegen war die kaiserlicheMacht durch das von Watlenstein, nachmaligem H-rzoge v 0 irsrtedland, auf.eigene Kosten, angeworbene Heer, da« seine Spu-ren mit den schrecklichsten Verwüüungen beze-ämete, ansehnlich ver-stärkt worden. Und nachdem der König von Dänemark 1Ü2Ü bei Lut-her »m Barenb.rge gänzlich geschlagen, und in dem schimpflichen Frie-dn zu Lübeck von 1Ü2H zu dem -versprechen genöthigt worden war,stch nie wieder j» Deuc>che Reichsiacheii zu mischen, war der Kaisermehr als je in Deutschland Sieger, und die Sache der Protestantenhst der äußersten Gefahr. Ein Beweis davon war das berüch-»tgte Restitutioiisedikr, nach welchem alle seitdem Religions-INeden von den Protestanren eingezogenen geistlichen Güter wiederherausgegeben, und die von ihnen besetzten unmittelbaren Stifter an»w Katholischen abgetreten werden sollten. Aber jetzt erschien Gu-stav Adolph, Kvnig von Schweden. Von dem Kaiser auf man-Aerlei Weise beleidigt, und von heißer Liebe zu seiner Religion ent-stanunr, landete er i6zc> am 24. Juni in Pommern mit aucht mehr"w i;,Ooo Mann, die sich jedoch bald gar sehr vermehrte». Allent-halben trieb er die Kaiserlichen vor stch her, und nachdem er stch durchtln Bündniß mit Frankreich und mehrern Deutschen Fürsten, welchezun> Theil dazu gezwungen werden mußten, wie die Kurfürsten vorrMndenburg und Sackst n, ein größeres Ansehen »erschafft, undTrlly in der Schlacht der Leipzig iden 7. Sept. iSzi) zu GründeAuchcot darre, eilte er siegreich in das innere Deutschland bis an de»Aaein, und von da »ach Baier» bis an die Gränzen von OestreichsMvrch diese betäubende» Fortschritte des Nordischen Königs, durch dieMge sti„xr Felbberren und Bundesgenossen in Niedersachscn undAenphalen, und durch das Eindringen der Lackst» in Böhmen ae-«bch der Kaiser und die Ligue der katholischen Füriren in da» größtedevrange. Da aber Wallenstein, der rszo auf dringendes Ver-ben der Reichsstände verabschiedet worden war, und dessen »»bieg-Stolz jetzt nur durch Ferdinands erniedrigende Bitten er-acht werden konnte, mit einem furchtbaren Heere und unumschränk-tem Ansehen wieder aus dem Schauplatze er,chien, so sah stck G n-Adolph gcoöthigr, Baiern zu verlasse», um stck mit diesemA°ßen Gegner zn messen. Schon bei Nürnberg trafen beide Heere auf'"»ander; aber erst bet Lütz en kam es zu jener mörderischen SchlachtM s. Ngv. rüg»), i» welcher dieser Kvnig mit seinem Leben einensckli entschiedenen Sieg erkauste. Sein Tod würde von den^WwstenFolgen für die Protestanten gewesen seyn. wofern Nichtsein«eu»? Kanzler, Oren stier na, durch kluge Unterhandlungen ein» Vünduiß unter den Deutschen Fürsten zu Stande gebracht, undden Bernhard von Weimar und Gustav Horn

scha«^N^lschen Waffen fast in ganz Deutschland die Oberhand ver-rs-'L wozu das, zweideutige Benehmen Wallrnsteins, der

trno °"°, 2 >erralher gegen denKaistr ermordet wurde, nicht wenig bei-Plötzlich änderte die blutige Schlacht bei Nördlingenver Kn-k.e Age der Sachen. Denn da zu Folge derselben nicht nurProteü»».^ vtck Sachsen in dem Präger Frieden I 6 Z 5 die Partei derden ver>,« ? »erließ, und sich sogar mit dein Kaiser gegen die Sänne-Leitrake,,' V pudern auch nocd mehrere Reicksstände diesem FriedenMit <k>^,konnten die Schweden nur in einer enger» Verbind»»-Ssgnrrelch ihre Rettung finden, Durch den siegreichen Feldzug

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