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Bernhards von Weimar, welcher i§zy'in dem Saust seinesSieges starb, und durch die glücklichen Unternehmungen Banner»,der iüz8 selbst in Böhmen eingedrungen war, erhoben sie sich hast"wieder zu einer furchtbaren Größe, die aber schon im 1 .1S40 zu wan-den anfing, bis Torstenson, der mit erstaunenswürdigerSchnel-ligkeit von einem Ende Deutschlands bis zu dem andern flog, hier dieOeureichischc Monarchie erschütterte und dort den König von Däne-mark demüthigte, den Ruhm des Schwedischen Namens vollendete,den Wrangel auch bis an das Ende des Krieges zu behaupten wußte-Erst nach dem Lobe des Herzogs Bernhard von Weimar hatteFrankreich einen ernstlicher» Antheil an diesem Kriege genommen»und wiewohl es Anfangs nicht viel ausgerichtet, selbst bei Dultl lN-zen lü4Z eine große Niederlage erlitten hatte, so erfochten doch nach-her Lürennc und Eonde die glänzendsten Siege über die kaiser-lichen und BaierschenTruppen. So wurde endlich Ferdinand ll>-'denn Ferdinand U. war bereits isz? gestorben, zu dem Friedengenöthigt, der nach siebenjährigen Unterhandlungen zu Munsterund Osnabrück in Westphalen den 24. Oktober 1648 unterzeichn-'wurde, und unter dem Namen des Westphäliscbcn oder Mün-ster sch e n bekannt ist. Dieser Friede, dessen Garantie von Sü>^den und Frankreich übernommen wurde, gab den Deutschen Prote-stanten beinahe gleiche Rechte mit den Katholischen. Frankreich erb"'Eliaß nebst den Diüthumern Metz, Toul, Vcrdün, und Schwede'die Herzogtbümer Bremen, Berden, einen Theil von Pommern »>s°Wismar. Noch wurden in diesem Frieden der Schweizerische Bü»und die Vereinigten Niederlande als Republiken anerkannt.überaus geistvolle Geschichte des dreißigjährigen Krieges haben Evon Schillers Meisterhand i» dem historischen Calender für Da»"I 7 yi — r?YZ und in seinen sämmtliche!, Werken. ^
Dreistimmig nennt man ein Tonstück, das für z Stlmch-?oder Instrumente, deren jede einen eignen Gang hat, gesetzt >!''dessen Partitur folglich aus z Systemen besteht. Ob die z Stin»"-',oder Instrumente vielfach besitzt sind, ändert darin nichts. Esaber folgender Unterschied Statt: 1) ES ist nur Eine HauptstE.,mit dem begleitenden Basse und einer zur AusfüUung dienendenstimme; 2) es sind nur zwei Hauptftimmen und die dritte ist/,udegieitender Baß, dann heißt das Stück ein Duett; z) die ^Stimmen sind sämmtlich Haupts,immen: dann heißt das StückTrio. ^
Dreizack, eine große Gabel mit drei Jacken, ist daS Atttlü«des Neptuns oder Mecrgottes. ,,
Dresden. Diese sowohl in Rücksicht auf Sage alsschöne Stadt, dre Residenz des Königs von Sachsen, liegt im »scher, Kreiie, an der Elbe, welche das eigentliche DresdenNeustadt von einander theilt, während die berühmte 710 Ellenge steinerne Brücke beide Städte wieder vereinigt. Dresdensteht au» der Residenz, oder dem eigentlichen Dresden (sEauch Neudresden genannt), aus der Neustadt (seit 1732 s?nannt, sonst Altdresden), und aus der Friedrirdstadlmals Ostra, seit 1670 angelegt). Die Volksmenge voit D.t.e s»^wiro von Hu»ger (DenkwürdigkeitenznrFinanzgeschjchre'vonsen) auf beinahe 54,000 Menschen angegeben, nach Andern bettU.sie 4o,ocx>. Unter den Dresdener Sebenswiirdigkeittu zeichne« si"-vorzüglich an«; die schon erwähnt» Elbbrücke, die katholische