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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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mal Übergängen worden und vertauschte deshalb dir militärische Lo«s« !bahn mir dem Privatleben. 1739 wurde er zum Obersten der N»-rivnalgqrden bieserInsel ernannt nnd vertheidiare die Feste St. Pierregegen L<bague. Einige Zelt darauf nahm er eine Sendung n«chFrankreich an, um zu Gunsten der Patrioten, die damals den Kür«irren zogen, um Unterstützung nachzusuchen. Er kam 1792 au uudschlug es aus. als Deparircer der Kolonie in den Konvent zu trete».

Im S?pt. 179z stellte man ibn als Brigadegeneral und nachher alsGeneral en Cbef bei bet Italiänischen Armee an, wo er mehrereSiege über die Oesrerreichiich 7 Sardinischcn Truppen erfocht. Nach'dem ihm hierauf die Belagerung vov Tvulon übertrage» war, benad>«er sich dabei m t der größten Tapferkeit und öffnete sich nach ununrer«brochenern Gefecht und Anstrengungeu von 5 Tagen und 5 Nächte«die Thore. 179H ward er Oberbefehlshaber der Ostpyreuäenarmeeund erh ell bald über die Spanier eben so schnelle als entscheidende jVortheile; altem er überlebte seine Siegentcht, denn er blieb de«

17. Nov md r 1794 bei »er Affaire von'St. Sebastian eben intAugenblick, wo er anfing den linken Flüg/l der Spauier Mückj«'drängen: er starb auf dem Schlachtfelde in seinem sechzigsten Jahre.

^r hinterließ drei Söhne; zwei waren Gäneraladjutanren in seinerArmee und einer von ihnen starb in der Englischen Gefangenschaft'der dritte fand seinen Tod auf einer Reise nach Amerika- Merkwür-dig ist noch, daß Düq vmmier es war, der den Wvhlfahrls-Ausschuß zuerst aufmerksam auf den jungen Bonaparte, jetziaeuFranzösischen Kaiser, machte. Er ist ein Offizier von große«Talent n» schrieb er ihm. und wenn ihr nicht dafür sorgt, daß erbefördert wird, so wird er selbst die Sorge auf sich nehmen.

Dujardiu (Carl) ein Holländischer Maler; «eb. iSgo zu Am-sterdam, ge,;. z» Venedig 1674, im zgsten Jabre; Schüler v»«Bergh-m und unübertrefflich i„ Landschaft n. Lftierstücken und BaW-boccwden (m. s. d. Ä«.). In Italien widmete er sich seiner Kunstund dem Vergnügen. Er war Mitglied des academischen lustige«Vereins von Rom. ..Dvksbart" genannt. Mtd seine tollen Bal«-bocciadk» wurden >» Italien allen andern von seiner Nation vorgezo-gen. Seine Gemälde haben Geist, Harmonie und sein Colorit de«Ton seines Lehrer«. Seine Veranügnngssucht hatte ibn in SeM*den gestürzt; um sie bezahlen zu können heiralhete er zu Lyon fti»aHauswlrrbin, ob diese gleich viel älter war als er. Seine Welk°wurden theuer bezahlt, z. B. sein Tableau der Charlatane mit t8,Z^iLlvres. Luch girr es noch von ihm eine Sammlung von etwaBlättern, die er mit eben so viel Geist, als Leichtigkeit geätzt hak»dock sind seine Stücke eben so schwer zu erhalten» als sie gesu«*werden.

Duisburg. Nicht unbedeutende Handelsstadt, ; Meile rö>«Einfluß der Ruhr in den Rhein im Verglichen Departement Rhe>"'Häuser Aii,adl etwa 700. Einwohner gegen 5000. Das Halft,geswäfc dieser zum Handel wohlgelegenen Stadt ist Zwischen Ha»d"mit Spezerei- und Material oder sogenannten Colonial- Waarc«und es zahlte g»gen dreißig Großhändler von denen einige wie d,a»Böningeriche Haus Geschäfte von großem Umfang machten. Von,HM«us wurden sonst beinahe ausschließlich das Markische, BergiMsMünstersche und Westpbälische mir Colonial 7 Waaren und Tabake»«enorgl. Auch die Spedition zwischen Frankfurt und Holland, Fra)».reich und der Schweiz war hier sehr beträchtlich. Duisburg HM*