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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Dur

räume hindurch zu lassen. Die Materie, aus welcher die Körper be«liehen. ist an sich undurchdringlich; allein sie läßt allemal Zwischen-räume in den Körpern leer, und diese stehe» dann andern Materienoffen. Es gibt Stoffe» die alle uns bekannte Körper burchdringen»dahin gehört die Warme und das Feuer. Auch rom Aerder niwwrman dieß a». Andere Stoffe, z. B. der magnetische und elektrisch^,dringen nur in gewisse Körper ein. Feste Körper sind gewöhnst"für solche flüssige Materien durchdriuglich, welche sich an sie anhan-gen, oder doch von ihnen stark angezogen werden. Salze, böieM-Pier, Schwamm und andere Körper lassen sich z. B. vom Wasserdurchdrinqen, und dieses hängt sich auch an ihnen an.

Durchgang, dnrchaehende Noten, schlechte, unaccentuirte As-ten, bezeichnen in derLonkunst denjenigen mittleren Ton, der biswcl-len beim Ucbergange von einem Hauprtone zum andern gehört n»ro-Will man z. B. nach o den Ton « boren lassen, und steial durch denTon ä auf, io wird dieser Ton st als im Durchgang betrachtet, unddaher ein durchgehender Ton, in Roten eine durchgehende Note ge-nannt. Sagt man von Dissonanzen, daß sie im Durchgänge vorkom-men, so versteht man darunter, daß sie vdne Auflösung liegen klei-den , oder nicht auf die ihnen eigene Art fvrkich>e>ren.

Durchlaucht. Mit diesem Worte wollte man das Lateinis"-Wort Lorerm, ausdrücken; aber eben so unpassend, als wenn >nansagt: Ew. Durchlauchtigkcit. KönigAthalrich nannte sich seltznLsionit», I>o«rr,. Das Prädikat durchlauchtig findet man )"Urkunden seit dem 14. Jahrdundert. Carl lV gab diesen Titel2 . iZ7ü den weltliche» Kurfürsten zuerst. Unter Kaiser Carl V. wss'er schon gewöbnlich- Das älteste Privilegium über das einem Für-sten ertheilte Prädikat Durchlauchtigst, ist das Wirtembergii"-rom I. >664.

Durchschnitt, s. Profil, Miß. .

Durchschossen, gesperrt (in Buchdruckereie»), wennschen Buchstaben und Zeilen ein Spatium (Raum) gelassen lE'

Durchsichtigkeit. Dieses Wort gebraucht man vonpern, welche die Eigenschaft besitzen, daß die Wirkung der LichtstrAlen ungehindert durchgchen kann. Diese wird nichr durch die Wfl>Aheit der Körper verursacht, denn Holz, Schwamm, Kork sind »lwdurchsichtig, wohl aber Diamant, Krystall. Der Grund diesergcnschatt muß daher auf andern Umständen beruhen. Wasser und O-'-zwei Flüssigkeiten, wovon jede an sich durchsichlig genug ist, werdeundurchsichtig, sobald man sie vermischt und wohl durch eina»^,schlägt. Das Papier ist undurchsichtig, so lange seine Zwiscbenrauwmit Last angefüllt sind, wird es mit Wasser oder Oel bestrich"', 'läßr es die Lichrstrableii in so weit durch, daß man selbst eine semSchrift dah'Nter lesen lann. Newton fand daher die Ursache srscr Erscheinung in der gleichförmigen Dichtigkeit der Theile eines 1°chcn Körpers, ferner in der Größe ihrer Zwiswenräume und m °Durchsichtigkeit der Materie, die sich in denselben aufhält.ftndurchsichtigkeit der Körper rührt folglich davon her, daß die r"v-strahlen bei ihrem Durchgänge durch die inner» Theile derselben »eine unjäblbare und mannigfaltige Art gebrochen und zurückgeworiWerden. Bei durchsichrigen Körpern sind die Theile sowohl als vzwischen deaselden befindliche» Räume zu klein, als daß sie ^merkliche Zurückweisung des Lichts verursachen konnten. Eben dar«