Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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zr-r Dur Duf

Kaiser Alexander nicht minder gut aufnahm. 180; begleitete er denersten Eonsul nach Brüssel. Den 8. Juli >804 wurde er zum Groß-niarschall des Palastes ernannt, und erhielt den Preußischen schwar-zen Adler- und den Bäurischen Sc. Hubertsorden. Im Okt. lsso 5ging er ans dem Lager von Boulogne nach Berlin, um das gute Ei>>-verjiänbniß zwischen beide» Machten aufrecht zu erhalten, Und rei-fere nach einem Aufenthalte von einem Monat dastibst bei der Ab-kunft des Kaisers Alerander ab. noch vorn Könige mir einer kostbarenL'abatiere beschenkt. Er begab sich zur großen Armee in Deutschland»und lösete den General Oudie.ot, der eben blessirt worden war,dem Commando der Grenadierdivision ab. Er folgte dem Kaiser N?'pöleon ebenfalls in dem Feldzng 1806 und 1807, und befand sichder Begleitung des Kaisers bei der Ausammenkunlt auf dem Niemcü-Seitdem ist er zum Herzog von Friaul ernannt worden , und befandsi» auch bei dem Kriege von 1809 wieder in. der Begleitung des K«>'sers Napoleon.

Durst. Ein schmerzhafter, oder höchst unangenehmer Nei-den das Verlangen zu trinken erregt. Durch die beständige Be>ns-gnng im thierischen Körper werden unaufhörlich eine Menge von Feuch-tigkeiten verbraucht, deren Ersatz zur Erhaltung des Lebens un»r-dingt nöthig ist. Der Durst und die mit demselben verbundene utz-angenehme Empfindung und Er«chlaffu»g in allen Theilen ist dl-Stimme der Racur, wodurch sie das Thier auffordert, den Abgah"und Verbrauch der Feuchtigkeiten durch da« Trinken zu ersetzen. DAses Bedürfniß ist aber nichr immer gleich stark, sondern es kowAdabei sowohl auf die genossenen Speisen, als auf die Temperas^an, worin das Tb>er sich aufhält. Im Sommer, wo die Ausbißstung und also der Abgang der Feuchtigkeiten am stärksten ist, tt>wken alle Lbiere und auch der Mensch mehr, als im Winter. Ka^blütige träge Geschöpfe können den Duist eben so gut ohne g^bUnbequemlichkeit eine lange Zelt aushallen, wie den Hunger; watAblutige und thätige leiden dagegen die fürchterlichste Pein, wenn Aden immer höher steigenden Durst nicht befriedigen können. D>Wuth und die darauf folgende Ericblaffung und Ermattung sind,ct>so'schrectliche Folgen als die des Hungers. Seefahrer und Restendurch Wüsten haben diese große Noth schon öfters empfinden muist'Auch Gewächse leiden den Durst, erschlaffen und welken in allen "'^4Theilen und das Begießen zeigt sichtbare und schnelle Wirkung, --.nthierischen Körpern soll schon eine äußere Anfeuchtung den D" ^vermindern und Seefahrer haben durch bloßes Baden in der SreLeben erhalten. ..x

Dnfch (Job. Jacob) Dänischer Justi,-Rath und Professor ^Philosophie und Marhcmacikzu Alton», geboren zu Ee Iden ir. Februar 1755 studirte zu Göltlnaeii, T beoIog ie, .

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ward baun Hauslehrer, 1766 Rector des akademischen Gymnaliw ^zu Alton«, wo er seit l?zü privatisirc bade und starb den t8-^,1787. Die schöne Literatur der Deutschen bat ihm viel zu da>>>-^Er war in m-hrern Gattungen, vorzüglich aber in der didactiiw ,,ein glücklicher Dichter. Mit vieler Reichhaltigkeit der Gedanken - ^band er einen sehr gefälligen und angenehmen Vertrag, viel §wechslung des poetischen Schmucks, ohne Prunk und Ueber>au §und'vinen sehr geläuierken Geschmack. Seine Prosa ist inseiner frühern Schrifren, z. B. in den moralischen Briefen zur