Dus Duv ziz
düng des Herzens, geziert und schwülstig und streift in das Gebietder Poesie. Seine Romane (der Verlobte zweier Bräute,
Z Bde. »78z. 8 . Die Pupille »798. 8 .) zeichnen sich durchVermeidung des Unnatürlichen, Unsittlichen, Grotesken und Schwäch-Uchempflndwmen m Charactercn »nd Sprache zu ihrem Vortheileaus. Von seinen säwmrlichen poetischen Werken, die aus sunk Lbei-en bestehe» iollten, ist nur der erste und dritte gedruckt worden,unter seinen übrigen Schritten wurden zu seiner Jett besonders dieseiest zur Bildung des Geschmacks gerühmt. Die jetzige Kritik ur-lveUt aber „»günstiger ulnr Duich als seine Icitgenoffen, Lessing«usgenommen, der lbn in den Literatur-Briesen stets zur Zielscheibettines Witzes und seines Spottes machte. Mehrere gehaltvolle Werkeder Engignder hat er ins Deutsche übersetzt.
Dussck (Johann Ludwig) ein gebvrner Böhme, und gewiß ei-tzer der bedeutendsten Klavierspieler und Cvmpositeurs für dies Jn-lttument, geb. ungefähr »760. Anfangs zeichnete er sich als Virtuosd"r der damals so beliebt gewordenen Harmonika in den Jabren 178aA- i. aus, hielt sich dann zu Pari-, noch mehr aber zu London auf,ram m der Folge nach Berlin und ward der nähere Bekannte, Ver-baute und Begleiter des durch seinen rühmlichen Tod (lgoü) ebenals vorher durch seine besondern Talente, namentlich für Musikd"annt gewordenen Prinzen Louis von Preußen, auf dessenVvd er denn auch eine seine Gefühle ausdrückende Sonate schrieb. Erwurde nachher zwar beim Fürst von Jsxnburg angestellt; alleinr trat bald in die Dienste des Fürsten von Benevent, mit dem er'^'is ging. Als Compositeur zeigt er sehr viel Eigenthümlich-tttt, Neuheit, reiche Erfindung und ein Feuer, welches eben so auchust'em treslichen, sichern und eigentlich großen Spiel unverkenn-bar ist.
Duumvirat, ist die Art der Regierung eines Staates, woawei zugleich herrschen. Diese Iwciherrschcr heißen Ou»m viri.
. , Duval (Valentin Jameray) Bibliothekar des Kaisers Franz l.;
iüy.i als der Sohn eines armen Bauers in einem kleinen Dorfeunk uay) in Champagne. Im zehnten Jahre wurde Düval Waise,n»d als er im vierzehnten aus seinem Geburtsort durch Dienstlosigkcir«"neben ward, konnte es nicht leicht ein hülsloseres Wesen geben.Avch ^jbnd stieg anf's höchste, als er, auf ungewisser Wander-'.M dem Anfall Preis gegeben, in dem schrecklichen Winter von 1709offenen» Felde, bedeckt mi^ Schnee, kalb erfroren, ohne Brot,one irgend einen Zufluchtsort, von den Blattern befallen wurde. So>n er vor einem ärmliche» Pachthvfc an, sein entsetz icher Zustand^"itideu, man wies ihm eine» Stall an, wo man ihn mitbedeckte. Die Wärme beförderte nun zwar wohl den Ausbruchii»,, denen er bald ganz bedeckt war, aber es fehlte
m> an Allem. Der Pachter, dessen Eigentbum mit Arrest belegti„ ' b"te selbst kaum zu leben ; gefrvrnes Wasser, ein klein wenig!>er gesottenes Fleisch, kaum gesalzen, und schlechtes schon(an Brot war die Nahrung, welche nun das Mitleiden demer jetzr noch reichte. Die Schafe, deren Lager
unk gleichsam Theil an seinem Zustande zu nehmen
»vae ? seinen wunden Körper, «der so schmerzhaft ihm dieß auchvon k>» beunruhigte ihn doch die Bcsorgniß, den Thieren das Gift,Packr), r^?e^^>ch-kt war, mitzutheilen, noch lebhafter. Doch der* cyler ,ah s,ch ge»v,h,gr, auch die bisherige armselige Unterstützung