Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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ihm zu entziehen; er vermittelte jedoch, daß er bei einem benachbar-len Prediger eine pusiucht fand und fast darre der Weg dabin ihmdas Leb n gekokt. Dennoch genaß er; aber die HungcrSnoth, inwelcher jene Gegend schmachtete, zwang ihn, sie zu verlassen, s»wie seine Kräfte eS ihm erlaubten. Heimathlos forschte er nach ei»wem Himmelsstrich, wo diese Geisel nicht wüthe, man sagte ihmvon Mittag, von Morgen vor; dieß waren für ihn noch »„gehörteDinge. Dieß war sein erster Unterricht in der Geographie; dochwurden dadurch neue Ideen rn ihm geweckt. Er ging auf den Punctlos, wo ihm die Lonne aufzugehen schien; so durchreiste er Cham-pagne, so kam er zur Einsiedelei von La Rochclle, wo er das ersteSiel seiner Wanderung fand. Palemon, der gute Eremit, nahmrbn auf; er theilte seine LebcnSwelw, seine Geschäfte mit ihm undlernte von ihm leien. Hier ward Düval fromm, ohne abergläubiszu seyn. Er vertauschte jedoch diesen Ruheplatz mit dem zu St.Anne bei Lnneville. Vier unw'ssendc Eremiten und sechs Kühe, dieer hüten mußte, waren seine Gesellschaft, einige Bände von dekblauen Bibliothek seine Bildungsmittel. Es gelang ihm endlich allein,schreiben zu lernen. Ein AbrH der Arithmetik, der in seine Händefiel, inlereisirtc seinen jungen Geist aufs neue. 2 » der Stille einesWaldes erhielt er die ersten Ideen von Astronomie und Geographie;einige Karten, ein Stück Rohr als Tubus, auf einer Eiche befestiget,war der gan-e Apparat des wißbegierigen Knaben. Nur Geld fehlteihm, um sich den Unterricht zu verschaffen, nach dem er durstete.Er sann auf Mittel; er kündigte den Lbieren des Waldes den Kriegan und v.rfolgte sie mit einem unglaublichen Muthe; der Verkaufdieser Thiere verschaffte ihm nach einigen Monaten ein kleines Vek»mögen von go Thalern. Eine glückliche Begebenheit vermehrte sei-nen Schatz. Er fand ein gvldnes gestochenes Petschaft; er ließ esdurch den Prediger bekannt machen. Ein Engländer, Namens För-ster, meldete sim als Eigenthümer, doch er erhielt es »nr unter derBedingung zurück, daß er dem Finder das Wappen genau erklärte.Erstaunt belohnte Förster ihn so, daß seine nach und nach aus seinemHagbfvnds sich angesthafftc Bibliothek bis auf 200 Bande sich ver-mehrte, dagegen er anf sein Aeußeres auch nicht das mindeste ver-wendete. Während seiner Studien bekümmerte sich Düval freilichwenig um seine Heerke und die Er miten wurden darüber unwillig-Ja, einer derselben brodele ihm sogar mit dem Verbrennen seinerBücher, indem er damit eine beleidigende Bewegung gegen ihn ver-band. Das empörte DuvalS Gemüth. Er ergriff eine Feuerschaufel,trieb damit den Bruder aus seiner eigenen Wohnung und schloß sichin dieselbe ein. Die andern Bruder und der Superior kamen, aberDüval öffnete nicht eher die Thüre, als bis sie mir ihm eine förmlicheCapiiulakion abgeschlossen hakten, worin seine Herren ihm völlig"Verg.ffen alles Vorgefallenen geloben und täglich zwei Stunden -»>»Eiu ircn zugestellt» mußten, dagegen er ihnen gegen Kleidung undAvst noch zehn Jabre zu dienen versprach. Das Drolligste bei der Sachewar, daß dieser Eonkract bei einem Notarius zu rüneville entworfenund feierlich rarificirt wurde. So war Düval nun gesichert und eifri-ger wle je setzte er seinen Selbst-Unterricht in den Schatten desWaldes fort, wo seine Kühe weideten. So umgeben von seinenLandkarten fanden ibn einst die jungen Prinzen von Lothringen; er-staunt über den Hirten, noch mehr überrascht, als sie von ihm hörte»„er suche den Weg nach der berühmten Universität Qiicbeck, (hieven