Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Dyk Dyn zi5

batte er irgendwo gelesen) um dort zu studiren," beschließen sie, sichseiner anzunehmen. Man thut ihm auf der Stelle den Vorschlag,seine Srudien hei den Jesuiten zu Pont-a-Mousso» fortzusetzen;aber auch in diesem Falle capitulirte er und nahm das Erbieten nur?"ter der Bedingung an, daß seine Freiheit dadurch nicht be-schrankt wurde. Er machte bald so reißende Fortschritte, daß der Erzher-zog Leopold beschloß ihn sich näher zu bringen ; er ließ ihn reisen, unterandern auch nach Paris in seiner eigenen Begleitung, UNI den Ein-blick zu deobaci lt n, den diese neue Welt auf ihn machen würde,-vvch Duval äußerte mit vieler Freimüthigkeit, daß all' diese Pracht"kt Hauptstadt und ihrer Opern no<t> weit hinter der Majestät des«ounen- Stuf- und Untergärig« zurück binde- Nach seiner Rückkehrernannte Leopold ihn zu seinem Bibliolb kar und Professor der Ge-schichte auf der Akademie zu Lüncville. Diese Stelle, u»d der Un-terricht, den er den dort scudirenden jungen Engländern gab, unrerwelchen sich auch der berühmte Lord Ehatam (Pikt i.) befand, ver-schafften ihm die Mittel, seine alte Einsiedelei von St. 'Anne wiederueu aufbauen zu lassen- Als Lothringen an Frankreich al'getretcn wor-den , ging er, aller Anerbietungen von jener Seite ungeachtet,wlt der ihm anvertrauten Bibliothek nach Florenz, wo er zehn JahreAng wohnte. Kaiser Franz rief ib» nach Wien, um ihm eineMedaillen-Sammlung zu bilden. Hier starb er am z. Nov. 177;.Bet aller Gel-Hrsamkeit war er äußerst bescheiden. Sehr oft beant-wortete er die an ihn geschehenen Fragen mit einer Entschuldigungsbin>r Unwissenheit und als ibm eines Tages Jemand enkgegnete:"daß ihn der Kaiser dafür bezahle, daß er es wissen solle," antwor-te er ganz kurz: „ der Kaiser bezahlt mich für das was ich wei ß,^ , er mich für das bezahlen, was ich nicht weiß, so reichten alleschätze Reichs nicht zu."

Dyk (Auton van), geb. zu Antwerpen izyy, gest. zu London" 4 i, einer der ersten Portraitmaler, ein Schüler Rüben-, den"in der Kjidnißmalerei übertraf, ohne ihn jedoch in historischenstucken zu erreichen. Er ging nach Italien, hielt sich lange in Genua?">, arbeitete nach seiner Zurückkaufe für mehrere Fürsten, machtevan,, eine Reise nach Frankreich, und ging endlich nach England, woer die Tochter des Grafen Gorre heikalhetc, prächtig lebte, und in"leser Rücksicht viel n»d zuletzt ein wenig flüchtig arbeitete.

Dynamik, die; welche auch wohl M e ch a n i k genanntwwd, ist dieienige Wissenschaft, welche die Bewegung sowohl freijagender Körper als auch solcher, welche durch Maschinen bewegtt'deti, untersucht. Sie ist überaus wichtig, sowohl zur Erklärung«>',Nakur, als zum Gebrauch der Künste und des gemeinen Wesens.2 "Met hat sie zuerst gegründet, nach ihm habe» sie vorzüglichy. ""tz' Newton, Z. Bcrnoulli und Euler veroollkommnet. Wenn" Grasten und Bewegungen flüssiger Materie», z. B. de«D>,n rs, die Rede ist, so heißt die Lehre davon Hydrodynamik,scbr,, "ch ln der Kan tischen Philosophie wird dem mathemali-dcm »^'ß"lgesetzt und man versteht darunter, was sich bloß mirauf kein dn "lies Dinges und den Ursachen desselben otzne Rücksichtde» Größe (in der Anschauung) beschäftigt; oder wobei bloß aufDe,,./, .seines Dascvns gesehen wird. So sind z. B. dviiamiscbedurch solche» wo man sich indem Objekte etwas denkt, wo-

Vat/» bestimmt wird; i- B. das Verhältniß zwischen

er und Svhu. Die gllerueueste Philosophie gebraucht jedoch die-