zi6 Dyn Ebb
fen Ausdruck mehr seiner ersten Bedeutung nach, und versteht unterdynamisch, was durch absichtlich wirkende Kraft hervorgebracht wird.A. B. dynamische Erkenntnisse, die man durch absichtliche Kraft-An-wendung erlangt hat.
Dynast, der; ein Freiherr, Neicksbaron des Mittclalters.Die Dynasten stammten zum Theil aus fürstlichen Häniern ab; siehatten Sitz und Grimme aus dem Reichstage, und besaßen ihre Herr-'schaften Mit völliger Landeshoheit. — Dynastie. Eine Herrscher-Familie. Eine Reihe von Herrschern aus ein und demselben Ge-schlecht. So sagt man z. B. jetzt, die Napoleonische Dynastie.
E.
^ auf Preußischen Münzen, die Münzstadt Königsberg; auf denOesterreichischen, Karlsburg in Siebenbürgen; und auf den Franzö-sischen Tours.
Lau äs l.Lvan<j«, wohlriechendes Lavendelw asscr odetLavendelgeist; Spiekwaffer. U« Ouos, Salmiakgeist, der
mit Weingeist vermischt und mit Bernnein - Oel getränkt ist, bat denNamen von ieinem Erfinder, einem Apotheker in Lilie oder Ryffel.
Ebbe und Fluch ist die merkwürdige Bewegung des Meeres,indem das Wasser desselben täglich zweimal zu bestimmten Seite»steigt, und eben so oft wieder fällt. Das Steigen wird die Fluth,das Fa11en die Ebbe genannt. An den Küsten strömt es währendder Fluth gegen die Ufer, zur Ant d-r Ebbe aber von den Ufern hin-weg. Daher wird durch das heraufsteigende Wasser ein ansehnlicherTheil der niedrigliegenven Seelüften bedeckt und das Fließen derStröme nicht nur bei ihren Mündungen, sondern auch eine ansehn-liche Strecke heraufwärks gehemmt. Während der Ebbe erhalten dage-gen die Ströme ihren völligen Ausfluß wieder. Das Steigen sowohlals das Fallen erfolgt allmäklig. Die größte Höhe erreicht es unge-fähr ü Stunden 12 Minuten nach der Zeit, in welcher es die größteTiefe hatte, und eben so umgekehrt. Ebbe und Fluth folgen also un-gefähr von 6 zu 6 Stunden regelmäßig auf einander. 2« den große»und tiefen Meeren, besonders in heißen Erdstrichen, steht das Walser in solchen Gegenden, wo nicht Nebenumstände die Sache ändern,am höchsten, etwa z Stunden darauf, nachdem der Mond durch beiMittagSkreis des Orts gegangen ist. Diesen höchsten Stand nennman hohe und volle See. Wenn das Wasser einige Minuten ge-standen bat fängt es an, westwärts wieder abzulaufen. Nach de»Ablaufen (Ebbe), das 6 Stunden dauert, erreicht das Wasser seimniedrigsten Stand, welcher die tiefe See beißt. Er dauert eben^falls nur einige Minuten, worauf das Wasser wieder von Lstenb-zuströmt. Dieses Wechselsweise Steigen und Fallen dauert nnaurbo^ljch fort, doch mit dem Unterschiede, daß die hohe Fluth den folgenden Tag um gy Minuten später, als am vorhergehenden eintritt, 'wie auch der Mond leben Tag um 4 y Minuten später durch den M>.
tagskkeis geht. An solchen Orten, wo die Bewegung des Wasier
nicht durch Inseln, Borgebirge, Meerengen ic. gehindert wird, zemdie Ebbe nnd Fluth z regelmäßige Veränderungen: eine täglich k
monatliche und jährliche, deren nähere Auseinandersetzung un